Rems-Murr-Kreis

Problemfelder sind Kinderpornografie und Betrug an Senioren

Mann am Computer Symbol_0
Symbolbild. © Pixabay/CC0 Public Domain
Waiblingen.
Die Zahl der Straftaten ist im Rems-Murr-Kreis 2018 erneut zurückgegangen. Viele Menschen empfinden die Lage dennoch als angespannt – ihr Sicherheitsgefühl ist nicht das Wohligste. Sorge bereiten dem Kripo-Chef Reiner Möller aktuell diese beiden Felder: Konsum von Kinderpornografie und gezielt gegen Senioren gerichteter Betrug.

Was den Konsum von Kinderpornografie angeht, "steigen die Fallzahlen", berichtete Reiner Möller am Freitag vor der Presse in Aalen. Beamte sichten Millionen Bilder und zigtausende Videos. Dieses Material muss um der Opfer willen akribisch und lückenlos geprüft werden: Es geht nicht nur darum, Beweise zu sammeln für Strafverfahren gegen Konsumenten von Kinderpornografie. Vielmehr versucht die Polizei auch, anhand der Bilder missbrauchte Kinder zu finden und diese Fälle aufzuklären.

Zusätzlich wird die Polizei in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf ein ganz anderes Kriminalitätsfeld legen: Betrüger versuchen sehr häufig, Senioren um ihr Erspartes zu bringen, indem sie sich am Telefon als Polizist ausgeben. Sie behaupten zum Beispiel, wegen eines Einbruchs in der Nachbarschaft müssten Vermögenswerte gesichert werden. Meistens fallen die Betroffenen darauf nicht herein - immer wieder aber doch. Die Anrufe laufen über Call-Center im Ausland.

Weitere Informationen über die Kriminalitätsstatistik fürs Jahr 2018 finden Sie hier.