Rems-Murr-Kreis

Rems-Murr-Kliniken lassen bald wieder Besucher zu

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Das Rems-Murr-Klinikum in Winnenden. © ZVW/Benjamin Büttner

Noch laufen ein paar letzte Umbau-Arbeiten, um den Menschenstrom zu kanalisieren und hohe Sicherheit gegen eine Einschleppung des Coronavirus in die Krankenhäuser zu gewährleisten - aber voraussichtlich am 29. Juni, spätestens aber am 1. Juli ist es dann so weit: Die Rems-Murr-Kliniken in Winnenden und in Schorndorf werden wieder Besucher einlassen; zunächst allerdings unter diversen Einschränkungen und Zusatzregeln. 

Auch sonst gibt es gute Nachrichten aus den beiden Kliniken, die für die Gesundheit der Menschen im Rems-Murr-Kreis so wichtig sind: Im Jahr 2019 erwirtschafteten die Häuser in Schorndorf und Winnenden erstmals ein Plus im sogenannten operativen Geschäft. Dass der Landkreis dennoch auch für 2019 wieder einen knackigen Millionenbetrag zuschießen muss, liegt daran, dass nach wie vor der Schuldendienst für den rund 300 Millionen Euro schweren Winnender Neubau zu leisten ist.

In Sachen Corona gibt es ebenfalls Grund zur Zuversicht: Für den Fall, dass im Herbst eine zweite Infektionswelle anrollen sollte, seien die Kliniken gut gerüstet, verspricht Geschäftsführer Marc Nickel. Die Vorratsräume sind vollgepackt mit Schutzausrüstung, Beatmungsgeräte gibt es mehr als genug, Ärzte und Pflegekräfte haben seit März viele wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Das und vieles mehr war Thema bei der Bilanzpressekonferenz der Kliniken - ein ausführlicher Bericht mit Einordnungen, Hintergründen und Details zu den neuen Besuchsregeln wie zur finanziellen Entwicklung folgt.