Rems-Murr-Kreis

Sanierungsschwerpunkt im Raum Murrhardt

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Symbolbild © ZVW/Gabriel Habermann
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Freuen sich über die gelungene Sanierung der Straße: Edgar Schäf von Schäf Städtereinigung, Christoph Kübler, Geschäftsführer der Firma Lukas Gläser, Landrat Dr. Richard Sigel, Bürgermeister Armin Mößner, Staatssekretär Wilfried Klenk, Stefan Hein, Straßenbauamtsleiter im Landratsamt, und Lars Kaltenleitner vom Stadtbauamt.

Murrhardt. Zu eng und in einem schlechten baulicher Zustand: Die Landes- und Kreisstraßen im Großraum Murrhardt sind zum großen Teil sanierierungsbedürftig. Zu diesem Urteil kommen nicht nur die Autofahrer, sondern auch der Landkreis. Ein Schwerpunkt im Straßen- und Radwegebau für die kommenden Jahre liegt laut Landratsamt Rems-Murr deswegen auch im Raum Murrhardt.

Die Sanierung der Kreisstraße (K 1900) zwischen Vorderwestermurr und Käsbach ist beendet, weitere Maßnahmen im Raum Murrhardt sind in Planung, teilte das Landratsam Rems-Murr dazu am Montag in einer Presseerklärung mit.  

Auf einer Länge von rund 2,1 km wurde die Fahrbahn auf der Kreisstraße grundhaft erneuert und eine durchgehende Fahrbahnbreite von 5,50 m hergestellt. Innerhalb der Ortsdurchfahrten von Käsbach und Vorderwestermurr wurde eine bisher nicht vorhandene klare bauliche Trennung von Straße und Nebenflächen erreicht – das sorge für deutlich mehr Verkehrssicherheit. Im Rahmen des Ausbaus wurde die bislang an der Landesstraße liegende Bushaltestelle in den Ort verlegt und barrierefrei ausgebaut.

Weitere Sanierungen im Raum Murrhardt

Durch die direkte Nachbarschaft bot es sich an, die ebenfalls sanierungsbedürftige K 1802 (Vorderwestermurrer Sägmühle) ab Vorderwestermurr auf einer Länge von rund 1,1 km instand zu setzen. Auch eine Rutschung im Bereich des Fautsbaches wurde dabei behoben. Die Telekom hat die Bauarbeiten zum Anlass genommen, ihre Leitungen über weite Strecken zu erneuern. Ebenso nutzten die Stadtwerke der Stadt Murrhardt die Gelegenheit und führten notwendige Kanalarbeiten durch.

Noch in diesem Jahr soll die K 1806 auf dem Teilstück zwischen Murrhardt und Karnsberg ausgebaut werden. Das Reststück der K 1806 bis zur Kreisgrenze folgt dann als zweiter Abschnitt. Ein Teilstück der K 1810 zwischen Bartenbach und Hohenbrach ist ebenfalls bereits fertig geplant und soll zeitnah umgesetzt werden. Auch die Planung für den Ausbau der K 1808 zwischen Murrhardt und Siebenknie befindet sich in den letzten Zügen. Ebenso wie der Ausbau der K 1805 zwischen Murrhardt und Köchersberg und ein Teilstück der K 1902 bei Trauzenbach.

Durch außerplanmäßige Mittel des Landes konnte zudem im Bereich des Anschlusses an die L 1119 der Fahrbahnbelag der Landesstraße saniert werden. .

Sanierungs-Schwerpunkt im Raum Murrhardt

Für den im Jahr 2018 neu aufgelegten Kreisstraßenmaßnahmenplan 2018-2022 wurde unter anderem ein Schwerpunkt auf Straßenbauprojekte im Raum Murrhardt gelegt. „Wir haben die Mittel für den Straßen- und Radwegebau im Rahmen des Investitionsprogramms 2018-2021 verdoppelt: Damit haben wir das notwendige finanzielle Fundament geschaffen, um hier spürbare Verbesserungen zu erreichen“, so Landrat Dr. Richard Sigel.

„Es freut uns, dass der Rems-Murr-Kreis die Sanierungen der Kreisstraßen nach langer Durststrecke in unserem Raum angeht und nun zwei Kreisstraßen bedarfsgerecht saniert wurden“, äußerte sich Murrhardts Bürgermeister Armin Mößner. Denn gerade der ländliche Raum des Kreises sei auf eine gute Straßeninfrastruktur als wichtige Verkehrsadern angewiesen.

Durch außerplanmäßige Mittel des Landes konnte zudem im Bereich des Anschlusses an die L 1119 der Fahrbahnbelag der Landesstraße saniert werden. Dies kann allerdings nur ein Anfang sein. Die Straße ist in weiten Teilen in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Der Rems-Murr-Kreis setzt sich gegenüber dem Land weiter für eine großflächige Maßnahme ein.