Rems-Murr-Kreis

So vermeiden Sie lästige Gerüche in der Biotonne

biotonne_0
Damit es in de Biotonne nicht gährt - und bis zum Himmel stinkt. © Nicole Heidrich

Waiblingen. Bakterien und Maden fühlen sich gerade bei hohen Temperaturen im Bioabfall pudelwohl - und sorgen für eklige Gerüche und Zustände. Wie Sie die in der Biotonne wieder loswerden, verrät Ihnen die Abfallwirtschaft Rems-Murr-Kreis. 

Die sommerliche Hitze macht auch der Biotonne zu schaffen. In der nächsten Zeit ist erstmal nicht mit einer nennenswerten Abkühlung zu rechnen, gibt die AWRM Tipps damit die Biotonne trotz allem nicht ins Schwitzen kommt.

1. Schattiger Stellplatz

Hohe Außentemperaturen können natürlich nicht beeinflusst werden. Womöglich findet sich aber ein schattiger Stellplatz, damit sich der Behälter nicht allzu sehr aufheizt.

2. Fäulnis vermeiden

Störende Gerüche treten hauptsächlich dann auf, wenn die Bioabfälle sehr feucht sind. Fäulnisvorgänge werden durch die Kombination von Wärme und Nässe begünstigt. Eine Verringerung der Feuchtigkeit wird zum Beispiel dadurch erreicht dass feuchte Bioabfälle (insbesondere eiweißhaltige Speisereste wie Fleisch, Fisch, Käse und Wurst) in Zeitungspapier oder Papiertüten eingewickelt und der Tonnenboden mit Papier ausgelegt wird.

Zwischenschichten aus geknüllten Zeitungen oder kleinen Ästen verbessern die Durchlüftung der Tonne.

"Lassen Sie Rasenschnitt nach dem Mähen antrocknen und füllen ihn erst nach und nach in die Biotonne", so die Waiblinger Abfallberater. Trockene Gartenabfälle können den Feuchtigkeitsgehalt in der Biotonne senken.

3. Kalk gegen Maden

Wer mit Madenbefall zu kämpfen hat, kann Branntkalk, Gesteinsmehl oder Kombinationspräparate aus dem Baumarkt, Landhandel oder Gartencenter über den Biomüll streuen. Dem Abfall wird dadurch die Feuchtigkeit entzogen und der feine Staub lässt die Maden ersticken.

4. Gründlich reinigen

Um dem Madenbefall vorzubeugen, sollte die Tonne nach der Leerung gründlich gereinigt und erst nach vollständiger Trocknung wieder befüllt werden. Den Rand am besten von Zeit zu Zeit mit Essig abreiben - den Geruch mögen weder Fliegen noch Maden. Auch Lavendel, Orangen- oder Teebaumöl ist bei den kleinen Plagegeistern unbeliebt.

Verzichten Sie unbedingt auf chemische Produkte, um Maden loszuwerden. Insektizide bauen sich nur langsam ab und können über den zu Kompost verarbeiteten Biomüll ins Erdreich gelangen.