Rems-Murr-Kreis

Sperrstunde, Alkohol und private Feiern: Im Rems-Murr-Kreis gelten jetzt gleiche Regeln wie in der Region

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Symbolbild. © pixabay

Der Rems-Murr-Kreis hat seine Corona-Einschränkungen den Regelungen im Land Baden-Württemberg angepasst. Mit den Nachbarkreisen und der Stadt Stuttgart abgestimmt hat sich der Kreis über die Alkoholabgabe und Sperrstunde in der Gastronomie ab 23 Uhr sowie über die Maskenpflicht an öffentlichen Orten. Somit gelten in der ganzen Region gleiche Regeln. Dem Sperrstunden-Hopping wird damit ein Riegel vorgeschoben.

Strittig war seit dem Wochenende, wo und wann ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss und welche Regelungen für private Feierlichkeiten galten.

  • Bei Privatfesten war der Rems-Murr-Kreis am Samstag mit seiner Allgemeinverfügung über das Land hinausgeschossen. Ab jetzt gilt auch zwischen Rems und Murr: An privaten Festen dürfen nicht mehr als zehn Personen teilnehmen. Mehr dürfen es nur sein, wenn es sich um Personen maximal zweier Haushalte handelt oder wenn die Teilnehmer in gerader Linie miteinander verwandt sind (Geschwister und deren Kinder, Lebenspartner oder Partner).
  • Nicht einheitlich geregelt und gehandhabt wurde auch, wann und wo in der Öffentlichkeit ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Wie das baden-württembergische Sozialministerium auf Anfrage unserer Zeitung klarstellt, gilt die Maskenpflicht überall, wo Menschen den Mindestabstand von 1,50 Meter nicht einhalten können. Also nicht nur in Fußgängerzonen, sondern auch in engen Gassen und Passagen oder auf überlaufenen Spazierwegen beispielsweise in der Waiblinger Talaue am Wochenende. Und selbstverständlich weiterhin auch beim Einkaufen, an der Tankstelle oder beim Arzt.

Am Wochenende hatte der Rems-Murr-Kreis den kritischen Wert von 50 Infektionen je 100 000 Einwohner gerissen und wurde folglich zum Risikogebiet erklärt. Am Dienstag lag der Wert zwar wieder unter 50. Nämlich bei 47 Infektionen je 100 000 Einwohner. Gleichwohl gelten weiterhin die strengen Regelungen zum Gesundheitsschutz, da sich das ganze Land Baden-Württemberg zu einer Risikozone erklärt hatte.

Beim Alkoholverbot und der Sperrstunde haben sich die Landräte und der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn darauf geeinigt: Die Sperrstunde gilt ab 23 Uhr und einhergeht ein Außenabgabeverbot von Alkohol am Abend. Das heißt: Gastronomen dürfen von 23 Uhr bis 6 Uhr keinen Alkohol zum Mitnehmen verkaufen.

Diese Regeln gelten einheitlich im Land

Im Rems-Murr-Kreis gelten die selben Einschränkungen wie im Land Baden-Württemberg. um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen-