Rems-Murr-Kreis

THW beseitigt Hangrutsch

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THW beseitigt Hangrutsch in Wolfsölden © THW/Tobias_Hilbers
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THW beseitigt Hangrutsch in Wolfsölden © THW/Tobias_Hilbers
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THW beseitigt Hangrutsch in Wolfsölden © THW/Tobias_Hilbers
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THW beseitigt Hangrutsch in Wolfsölden © THW/Tobias_Hilbers
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THW beseitigt Hangrutsch in Wolfsölden © THW/Tobias_Hilbers
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THW beseitigt Hangrutsch in Wolfsölden © THW/Tobias_Hilbers
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THW beseitigt Hangrutsch in Wolfsölden © THW/Tobias_Hilbers

Affalterbach.

Das kleine Wolfsölden am Buchenbach hat es in der Nacht zum Sonntag böse erwischt: Die Wassermassen des Starkregens spülten Kanalrohre frei, und dies führte zu einem Hangrutsch in dem Affalterbacher Teilort.

Das Technische Hilfswerk (THW) mit Gruppen aus Ludwigsburg, Schorndorf und Stuttgart beseitigte die Schäden in Nachtarbeit.

Am Samstagnachmittag wurde das Ludwigsburger THW alarmiert.

Bei Niederschlägen von bis zu 70 Litern pro Quadratmeter schafften es die im Hang verlegten Abwasserrohre nicht mehr, die Regenmengen abzuführen. Die Wassermassen spülten schließlich die Rohre frei und suchten sich ihren eigenen Weg.

Auf dem Weg den Hang hinunter nahm das Wasser große Geröllmengen mit. Die Massen lagerten sich dann auf der Zufahrtsstraße zur Wolfsöldener Mühle und Kläranlage ab. Teilweise lag das Geröll mehr als einen Meter hoch, wie ein Sprecher des THW Ludwigsburg berichtet.

Auf Grund der Lage vor Ort und der zu erwartenden Einsatzdauer forderte der THW-Fachberater in Abstimmung mit der Feuerwehr und dem Bürgermeister von Affalterbach gegen 17 Uhr die Bergungsgruppe aus Ludwigsburg mit Beleuchtungsmaterial an.

Außerdem wurden die THW-Fachgruppen Räumen aus Stuttgart und Schorndorf alarmiert. Diese rückten mit einem Teleskoplader und einem Radbagger an, um die Zufahrtsstraße freizuräumen.

Der Zugtrupp aus Stuttgart übernahm dabei die Koordination an der Einsatzstelle. Im Lauf des Einsatzes wurden auch ein Auto sowie die freigeschwemmten Rohre geborgen.

Gegen 2 Uhr morgens war die Zufahrtsstraße schließlich soweit beräumt, dass nachfließendes Wasser ungehindert und ohne weitere Gefahren über den Hof ablaufen konnte. Die Katastrophenschützer bauten zurück und verlagerten ihre Kräfte in die Heimatortsverbände.