Rems-Murr-Kreis

Warnstreik im Nahverkehr am Dienstag (29.09.): Das müssen Sie wissen

Stuttgart: Warnstreik in der Landeshauptstadt - Strassenbahnen und Busse bleiben heute stehen.
Warnstreik am 29.9.2020: Bestreikt werden alle Stadtbahnen (U1 bis U34) und SSB-Busse, die normalerweise im Stadtgebiet Stuttgart, zum Teil auch nach Fellbach fahren. © SDMG / Kohls

Der Warnstreik im Nahverkehr geht am Rems-Murr-Kreis weitgehend vorbei. Pendler nach Stuttgart müssen trotzdem aufpassen: Die U-Bahnen und Buslinien der SSB werden bestreikt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Dienstag, 29. September, einen ganztägigen Streik bei der Stuttgarter Straßenbahnen AG und beim Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) angekündigt. Die S-Bahnen, Regionalzüge und von privaten Omnibusunternehmen betriebenen Buslinien sind nicht betroffen.

Bestreikt werden alle Stadtbahnen (U1 bis U34) und SSB-Busse, die normalerweise im Stadtgebiet Stuttgart, zum Teil auch nach Fellbach fahren. Busse von Privatunternehmen die im Auftrag der SSB auf SSB-Linien fahren, werden nicht ausfallen. Dazu zählen die Linie 58 (Schmiden - Obere Ziegelei) und 60 (Oeffingen - Untertürkheim).

Die Kundenzentren der SSB am Charlottenplatz, Rotebühlplatz, Hauptbahnhof und der SSB-Telefonservice werden am Dienstag ebenfalls bestreikt. Fahrgäste können sich stattdessen ans VVS-Callcenters,07 11/1 94 49 wenden (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar) oder rund um die Uhr an die landesweite Fahrplanauskunft unter0 18 05 77 99 66. Die Reisezentren der DB sind am Dienstag wie gewohnt offen.

In der elektronischen Fahrplanauskunft über die App „VVS Mobil“ und www.vvs.de werden Fahrtverbindungen am Streiktag automatisch ohne die bestreikten Linien angezeigt. Der VVS empfiehlt Fahrgästen, zu prüfen, ob es möglich und sinnvoll ist, auf S-Bahnen, Nahverkehrszüge sowie Nebenbahnen (Schönbuchbahn, Wieslauftalbahn, Strohgäubahn, Tälesbahn) umzusteigen. Die Busse der privaten Verkehrsunternehmen, die überwiegend in den Verbundlandkreisen eingesetzt werden, fahren mit Ausnahmen der SVE wie gewohnt. Für die Mitarbeiter dieser Unternehmen gelten andere Tarifverträge.

Für manche Fahrgäste abseits von S-Bahn-Haltestellen könnte es eine Alternative sein, mit dem Fahrrad zu fahren - sofern das Wetter dies zulässt. Die Radroute kann man sich mit dem VVS-Radroutenplaner ausgeben lassen, den man unter www.vvs.de/radroutenplaner anklicken kann. Aus Kapazitätsgründen sollten Räder an Streiktagen aber nicht in der S-Bahn mitgenommen werden, da mit vollen Zügen zu rechnen ist.