Rems-Murr-Kreis

Warnstreiks bei privaten Busunternehmen gestartet

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Mehrere Busse fallen aus. © Ramona Adolf

Waiblingen.
Pendler und Busreisende müssen sich am heutigen Montag wegen Warnstreiks bei privaten Busunternehmen auf Behinderungen im Nahverkehr in Baden-Württemberg einstellen. Die Gewerkschaft Verdi rief Busfahrer in Tübingen, Schorndorf, Waiblingen und Backnang auf, vorübergehend ihre Arbeit niederzulegen.

Laut VVS sind am Montag vorwiegend Buslinien im Rems-Murr-Kreis betroffen. Um welche einzelnen Linien es sich dabei konkret handelt, wurde bislang nicht öffentlich. "Die uns bekannten betroffenen Linien werden aus der Fahrplanauskunft herausgenommen", so der VVS auf seiner Homepage. Hingegen nicht betroffen vom Streik ist das Busunternehmen Schlienz Tours aus Kernen mit seinen Linien 211 (fährt zwischen Kernen und Waiblingen), 212 (fährt zwischen Kernen und Fellbach) , X20 (fährt zwischen Esslingen und Fellbach) und 67 (fährt innerhalb von Fellbach).

In Tübingen soll ab 8.00 Uhr für mehrere Stunden gestreikt werden. In den übrigen Städten soll der Warnstreik den ganzen Tag andauern. Die Busse seien dort bereits weitgehend in den Depots geblieben, sagte ein Verdi-Sprecher am Montagmorgen. Demnach hatten sich in den drei Städten in der Frühschicht rund 100 Busfahrer an dem Warnstreik beteiligt.

Am Dienstag sollen die Warnstreiks in den Landkreisen Reutlingen, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Ludwigsburg und Böblingen fortgesetzt werden. Bereits am Donnerstag vergangener Woche hatte es mehrstündige Warnstreiks gegeben. In den Tarifverhandlungen für das private Omnibusgewerbe fordert Verdi für die rund 9000 Beschäftigten 5,8 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt.