Rems-Murr-Kreis

Weitere Einschränkungen für Patientenbesuche in den Rems-Murr-Kliniken

KlinikSchorndorf
Die Türen der Patientenbereiche bleiben teilweise geschlossen. © Benjamin Büttner

Die Rems-Murr-Kliniken fokussieren die Besuche am Krankenbett an beiden Standorten ab sofort aufgrund der weiterhin sehr hohen Corona-Fallzahlen zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern auf bestimmte Patientengruppen. Heißt: Besuche von Patienten außerhalb dieser Patientengruppen sind nicht mehr möglich.

Den Rems-Murr-Kliniken, so die Pressemitteilung aus dem Landratsamt, ist bewusst, wie wichtig in besonderen Lebensumständen ein persönlicher Kontakt ist. Deswegen können folgende Patientengruppen, ab Montag, 16. November, weiterhin in Absprache mit der Station besucht werden:

  • Erlaubt sind der Besuch und die Begleitung von Patienten, die sich in lebensbedrohlichen Zuständen befinden oder von sterbenden Patienten.
  • Ebenso ist eine Begleitperson bei Kindern erlaubt.
  • Auch zur Entbindung und in der Zeit nach der Geburt ist eine Begleitperson gestattet.
  • Erlaubt ist die Begleitung von Personen in die Notaufnahme, wenn dies notwendig ist.
  • Darüber hinaus kann der behandelnde Arzt seinerseits begründete Ausnahmen gestatten. In diesen Fällen kann in Absprache mit dem behandelnden Arzt ein Besuch genehmigt werden. Hierzu können sich die Patienten und Besucher direkt an die jeweilige Station wenden.

Besucher mit Ausnahmegenehmigung werden gebeten, verstärkt auf Händedesinfektion und allgemeine Hygieneregeln zu achten. An beiden Standorten gilt darüber hinaus für alle Besucher die grundsätzliche Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Besuche außerhalb dieser Patientengruppen sind nicht mehr möglich. Bis heute galten die Besucherregelungen, dass bei Angehörigen und Freunden der Besuch auf eine Person pro Patient und Tag reduziert wurde. Die Besucher wurden zuvor schon darum gebeten, ihre Angehörigen nur wenn absolut notwendig im Krankenhaus zu besuchen.

Maßnahmen sollen Risiko senken

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und dem Landratsamt werden derzeit die Kapazitäten des Schnelltestzentrums am Rems-Murr-Klinikum Winnenden geprüft, um eine zusätzliche Testung von Besuchern zu ermöglichen. (Siehe nebenstehenden Bericht). Sollten die dafür notwendigen Kapazitäten möglich sein, wird die Öffentlichkeit darüber unterrichtet werden.

Alle Maßnahmen tragen vorbeugend dazu bei, das Ansteckungsrisiko und die Weiterverbreitung von Sars-CoV-2 zu verringern. Unter Berücksichtigung der aktuellen Lage im Rems-Murr-Kreis, der Risikobewertung der Weltgesundheitsorganisation und des Robert-Koch-Instituts passen die Rems-Murr-Kliniken ihre Maßnahmen ständig an die aktuelle Situation an.