Rems-Murr-Kreis

Wenn’s ein Kind zu Hause nicht mehr aushält: Die Zahl der Inobhutnahmen im Rems-Murr-Kreis hat sich seit 2016 verdoppelt

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Kinderschutz ist eine Aufgabe des Jugendamtes. Aber ohne Unterstützung durch Kitas, Schulen, Verwandte oder Nachbarn wird Gewalt und Missbrauch an Kindern und Jugendlichen nicht bekannt. Foto: Pixabay

Eine verblüffende Zahl nannte Holger Gläss im Jugendhilfeausschuss des Kreistages. Die Hälfte aller Inobhutnahmen erfolgt auf Initiative der Kinder und Jugendlichen selbst. Der Leiter des Kreisjugendamtes kennt Fälle, in denen ein Jugendlicher, begleitet von Freunden, beim Jugendamt auftauchte und den Sozialarbeitern erklärte, warum er es zu Hause nicht mehr aushält. Die Gründe sind vielfältig. Gewalt, sexueller Missbrauch, heftiger Streit, kulturelle Konflikte in den Familien ...

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