Rems-Murr-Kreis

Zehn Tipps zum Energiesparen

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Und wenn es sich um eine Mogelheizung handelt? © Mathias Ellwanger

Waiblingen. Am 5. März ist der Tag des Energiesparens. Doch brauchen Schwaben wirklich einen Grund für Sparsamkeit? Zehn Tipps, wie Sie im Haushalt nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schonen.

1. Vor dem Kauf informieren: Achten Sie beim Kauf von Elektrogeräten auf die richtigen Effizienzklassen. Empfehlenswert sind nur Geräte mit der Kennzeichnung A+ bis A+++. Scheinbar kleine Verbrauchsunterschiede machen sich aufgrund der Lebensdauer der Geräte bei den Betriebskosten schnell bemerkbar.

2. Die Stromdiebe finden: Stellen Sie fest, welche Geräte im Haushalt besonders viel Strom verbrauchen. Messgeräte gibt es im Elektrohandel. Ermittelt werden Strom- und Leistungsaufnahme, Energieverbrauch und Verbrauchskosten.

3. Stand-by-Schaltung vermeiden: Fernseher, DVD-Player oder Stereoanlage warten permanent darauf, in den Normalbetrieb versetzt zu werden. Die längste Zeit des Tages völlig unnötig. Schalten Sie Ihre Geräte lieber richtig ab. Denn die Kosten von „Stand by“ summerien sich schnell. Wir empfehlen abschaltbare Steckdosenleisten - am besten einzeln schaltbar, so dass nur das Gerät mit Strom versorgt wird, dass auch wirklich Strom braucht.

4. Räume nur nach Bedarf heizen: Senken Sie im Winter, wenn Sie nicht zuhause sind, die Raumtemperatur auf etwa 18 Grad Celsius. Bei mehrtägiger Abwesenheit sollten 15 Grad genügen. Moderne Heizungsanlagen ermöglichen eine zentral gesteuerte Senkung der Raumtemperatur.

5. Nicht zu warm heizen: Denn jedes Grad mehr kostet. Im Wohnbereich genügen rund 20 Grad Celsius.

6. Richtig lüften: Um die Feuchtigkeit zu verringern und die Luftqualität zu verbessern, sollten die Wohnräume regelmäßig gelüftet werden. Dauerlüften mit gekippten Fenstern und bei laufender Heizung ist Energieverschwendung. Bei ausgeschalteter Heizung kühlen wiederum die Wände und Möbel stark aus. Am besetn mehrmals kurz für einige Minuten lüften - am besten mit Durchzug bei weit geöffneten Fenstern.

7. Mit Deckel kochen: Das ist so einfach wie clever. Denn mit Deckel benötigt der Herd ein Drittel weniger Energie

8. Wasserkocher benutzen:  Wasserkocher sind nicht nur schneller, sie benötigen auch weniger Energie als ein Topf auf dem Herd.

9. Licht ausschalten: Eigentlich selbstverständlich: Wo sich niemand aufhält, sollte auch kein Licht brennen. Wer bei brennendem Licht Energie sparen will, sollte in LED-Lampen investieren. Die sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, rechnen sich aber schon bald aufgrund des geringeren Verbrauchs und der längeren Lebensdauer. Und im Vergleich zu Energiesparlampen enthalten sie auch kein giftiges Quecksilber.

10. Im Schongang waschen: Bei heutigen Waschmaschinen und Waschmitteln genügt meist schon das Sparprogramm.  Koch- und Vorwäsche sind da überflüssig. Und ist ihre Wäsche nicht extrem verschmutzt, so sind 40 Grad vollkommen ausreichend. Und verzichten Sie auf den Trockner. An der frischen Luft trocknet Wäsche ohnehin viel besser.

Erstberatung bei der Energieagentur

Seit September 2014 bietet die Energieagentur Rems-Murr Energie-Checks in Kooperation mit der Verbraucherzentrale an. Bürger des Rems-Murr-Kreises können sich damit kostenlos einen Überblick über den eigenen Energieverbrauch und die Einsparmöglichkeiten verschaffen.

Anmeldungen zu den Beratungen und Energiechecks bei der Energieagentur unter Tel. 07151 975173-0.