Remshalden

Auftrag für Realschul-Abriss noch im Sommer

Thema  umbenennung der Ernst heinkel realschule in remshalden Grunbach, alles andere bleibt so auch der strassennamen    foto be
Seit 2017 steht das Gebäude leer. © Benedikt Jäger (Online Praktikant)

Remshalden. Nachdem es bereits seit 2017 leersteht, rückt langsam aber sicher der Abriss des alten Realschulgebäudes in Remshalden-Grunbach näher. Die Gemeinde will es nun doch selber machen und nicht den späteren Investoren überlassen, die die Bauplätze vermarkten, die entstehen sollen.

In der kommenden Gemeinderatssitzung am Montag, 1. Juli, steht der Abriss der alten Remshaldener Realschule auf der Tagesordnung. Es geht um eine sogenannte Vergabeermächtigung für die Gemeindeverwaltung. Diese wolle man sich vom Gemeinderat holen, erklärt Bürgermeister Reinhard Molt gegenüber unserer Zeitung, damit man während der Sommerpause die Vergabe an ein Abbruchunternehmen tätigen könne, ohne damit noch mal ins Gremium zu müssen.

Dem ausgewählten Abbruchunternehmen will die Gemeinde dann ein halbes Jahr Zeit für den Abbruch geben. „Davon erhoffen wir uns gute Preise“, so Reinhard Molt. Im Haushalt für das laufende Jahr ist eine Million Euro für den Realschul-Abriss eingestellt. „Wir hoffen natürlich nicht, dass wir das brauchen“, sagt der Bürgermeister. Er gehe nicht davon aus, dass beim Rückbau Überraschungen auftreten könnten, da durch ein Gutachten sehr genau bekannt sei, welche teilweise problematischen Materialien verbaut seien.

Zwischenzeitlich hatte die Gemeindeverwaltung daran gedacht, den Abbruch dem oder den Investoren zu überlassen, die später das Baugebiet entwickeln, um selbst kein Geld dafür vorstrecken zu müssen, bevor es über die Grundstücksverkäufe zurückfließt. Inzwischen habe man sich dahingehend beraten lassen, sagt Bürgermeister Reinhard Molt und sei zu dem Schluss gekommen, dass ein freigeräumtes Grundstück für die Vermarktung „die bessere Variante“ ist.

Rahmenplan und Verkehrsgutachten

Einen vom Gemeinderat – bisher nicht in öffentlichen Sitzungen – diskutierten und beschlossenen Rahmenplan für die Bebauung des rund 10 000 Quadratmeter großen Areals, auf dem jetzt noch die alte Realschule steht, gibt es bereits. Damit soll den möglichen Investoren und Bauträgern vorgegeben werden, wie das Gebiet zu bebauen ist. Vorgesehen hat die Gemeinde dabei auch den Neubau einer Kindertagesstätte, eventuell mit bezahlbarem Wohnraum in den oberen Stockwerken des Gebäudes.

Jetzt sei man im Gespräch mit Fachbüros, die ein Verkehrsgutachten anfertigen sollen, sagt Reinhard Molt. Darin soll prognostiziert werden, wie sich der Verkehr in Grunbach-Süd durch die Neubebauung entwickelt, insbesondere in der Goethestraße, über die der komplette Verkehr in das Baugebiet rollen wird. „Die Leute wollen wissen, was kommt zusätzlich auf uns zu, wie soll es abgewickelt werden?“, so der Bürgermeister. Er spricht als denkbare Variante von einer möglichen „Trennlinie“ in der Goethestraße, von der aus der Verkehr in verschiedene Richtungen gelenkt werden könnte.

Da er davon ausgehe, so Reinhard Molt, dass man ein Büro finde, das auch über die Ferien an dem Verkehrsgutachten arbeite, sei dann das Ziel, mit den Ergebnissen nach der Sommerpause in eine Informationsveranstaltung mit den Bürgern zu gehen.

Remshalden. Nachdem es bereits seit 2017 leersteht, rückt langsam aber sicher der Abriss des alten Realschulgebäudes in Remshalden-Grunbach näher. Die Gemeinde will es nun doch selber machen und nicht den späteren Investoren überlassen, die die Bauplätze vermarkten, die entstehen sollen.

In der kommenden Gemeinderatssitzung am Montag, 1. Juli, steht der Abriss der alten Remshaldener Realschule auf der Tagesordnung. Es geht um eine sogenannte

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