Remshalden

Blackout: So soll die Trinkwasser-Versorgung für Buoch gesichert werden

WasserturmBuoch
Bis hierhin muss das Wasser der Hirschquelle hochgepumpt werden. © Gaby Schneider

Wie wahrscheinlich ein Blackout-Fall in Deutschland ist - also eine Situation, in der sämtlicher Strom länger anhaltend ausfällt – wird unterschiedlich bewertet. Aber angesichts der unsicheren politischen Situation wird's zunehmend ein Thema. Nun hat der Remshaldener Gemeinderat eine wichtige Entscheidung zur Vorsorge getroffen: Für die Hirschquelle wird ein Notstromaggregat angeschafft.

Denn: Die Trinkwasserversorgung in Buoch ist auf eine dauerhafte Stromversorgung angewiesen. Die Hirschquelle, die mitten im Wald zwischen Buoch und Reichenbach liegt, ist der einzige Ort der kommunalen Trinkwasserversorgung, an dem das Wasser aus der Quelle aktiv in den Wasserturm gepumpt werden muss.

Sonderfall Buoch

Alle anderen Quellen liegen topografisch höher als die jeweiligen Hochbehälter. So ist wegen des natürlichen Gefälles keine Pumpleistung erforderlich. Sinnvoll ist die Investition, weil die Hirschquelle immerhin rund 40 Prozent der Buocher Trinkwasserversorgung ausmacht. So wurden aus ihr vergangenes Jahr 25.000 Kubikmeter Wasser eingespeist, der Zweckverband Wasserversorgung Berglen Wieslauf speiste weitere 38.000 ein.

Aber auch sonst hat sich Remshalden vorbereitet. Im Blackout-Ernstfall wird ein Krisenstab im Feuerwehrgerätehaus eingerichtet. Dort gibt es auch mobile Notstromaggregate und ein Satellitentelefon. Laut Gardijan Wenger, dem Pressesprecher der Gemeinde, wird gerade ein Einsatzplan für größere Schadensereignisse erarbeitet, in dem ein Konzept für die Information der Öffentlichkeit enthalten ist.

Abwasserentsorgung empfindlicher

Schon jetzt sei aber klar, dass die Trinkwasserversorgung etwa drei bis vier Tage aufrechterhalten werden kann, wenn auch mit eingeschränkter Nutzungsmenge. Nicht so lange könnte die Abwasserentsorgung gesichert sein. Die Kläranlage könnte im Notbetrieb einige Stunden lang aufrechterhalten werden. Spätestens nach 24 Stunden wäre aber auch hier kein Notbetrieb mehr möglich.

Wie wahrscheinlich ein Blackout-Fall in Deutschland ist - also eine Situation, in der sämtlicher Strom länger anhaltend ausfällt – wird unterschiedlich bewertet. Aber angesichts der unsicheren politischen Situation wird's zunehmend ein Thema. Nun hat der Remshaldener Gemeinderat eine wichtige Entscheidung zur Vorsorge getroffen: Für die Hirschquelle wird ein Notstromaggregat angeschafft.

Denn: Die Trinkwasserversorgung in Buoch ist auf eine dauerhafte Stromversorgung angewiesen. Die

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