Remshalden

Die Touristen kommen wieder: Sylvia Polinski vom Lamm in Hebsack sieht anhaltenden Gartenschau-Effekt

HotelLammHebsack
An der Rezeption des „Lamm“ in Remshalden-Hebsack: Viele Zimmerschlüssel hängen derzeit noch ungenutzt im Kasten, doch die Anfragen und Buchungen ziehen wieder an, sagt Chefin Sylvia Polinski (rechts). © Gaby Schneider

Seit Montag dieser Woche (31. Mai) durften die Hotels im Rems-Murr-Kreis erstmals seit langem wieder touristische Übernachtungsgäste aufnehmen. Kurzfristig habe das nicht dazu geführt, dass mehr Zimmer voll seien, sagt Sylvia Polinski, die Chefin des „Lamm“ in Remshalden-Hebsack. Für die Pfingstferien-Urlauber kam die Öffnung zu spät. Aber Polinski blickt optimistisch auf die kommenden Wochen. Und setzt auch zwei Jahre nach dem Großevent im Remstal weiterhin auf den Gartenschau-Effekt.

Diese Woche keine Remstal-Urlauber

Jetzt in den Pfingstferien seien die Leute eher nach Bayern oder an den Bodensee gefahren, wo die Hotels schon früher offen für den Tourismus gewesen seien, sagt Sylvia Polinski. Im Rems-Murr-Kreis kam der entsprechende Öffnugnsschritt durch das Absinken der Sieben-Tage-Inzidenz der Coronafälle erst mitten in den Ferien. Im Lamm übernachteten deswegen in dieser Woche keine Remstal-Urlauber.

Für den Juli hat Sylvia Polinski jedoch ein paar Buchungen über eine Nacht am Wochenende. Ob das touristische Buchungen sind, weiß sie aber nicht immer. „Zum Teil hängt es mit Konfirmationen zusammen“, sagt die „Lamm“-Chefin. Die fänden dieses Jahr im Juli statt im März statt.

Für die Sommerferien hat das „Lamm“ jedoch definitiv schon einige Anfragen, die gebe es bereits seit dem Frühjahr. Zum Beispiel von kleinen Gruppen von Weinfreunden, sagt Sylvia Polinski, die sich das Remstal ansehen und die Weine von hier verkosten wollen. Das seien aber alles Vorreservierungen unter Vorbehalt, mit der Option zu stornieren, falls die Entwicklung der Pandemie und der entsprechenden Verordnungen zu ihrer Eindämmung die Pläne durchkreuzt.

Auch Radtouristen auf der Durchreise seien bei den Vorreservierungen für den Sommer dabei. „Der Fahrradtourismus hat zugenommen, das merken wir“, sagt Sylvia Polinski. Es gebe ein Publikum, das auch durch die Remstal-Gartenschau 2019 aufgekommen sei. Deren Auswirkungen hätten die Hotels im Remstal auch 2020 noch deutlich gespürt, als sie ab Mai wieder für touristische Übernachtungen öffnen durften. „Das wird sicher weitergehen“, denkt die „Lamm“-Chefin. „Die Gartenschau hat für das Remstal viel gebracht.“

Sie blickt nun mit viel Optimismus in die Zukunft. „Ich bin ein positiver Mensch“, sagt sie. Man werde jetzt auf jeden Fall alles dafür tun, dass man nicht mehr zumachen müsse. Dazu habe es auch einen Austausch unter den Hoteliers und Gastronomen im Kreis gegeben. „Wir haben alle gesagt, wir schauen, dass es bei uns keine Infektionen gibt, damit man nicht sagt: Die Hotels sind der Herd.“ Alle hätten sich deswegen gut gerüstet und zum Beispiel Luftreinigungsgeräte angeschafft.

Seit Montag dieser Woche (31. Mai) durften die Hotels im Rems-Murr-Kreis erstmals seit langem wieder touristische Übernachtungsgäste aufnehmen. Kurzfristig habe das nicht dazu geführt, dass mehr Zimmer voll seien, sagt Sylvia Polinski, die Chefin des „Lamm“ in Remshalden-Hebsack. Für die Pfingstferien-Urlauber kam die Öffnung zu spät. Aber Polinski blickt optimistisch auf die kommenden Wochen. Und setzt auch zwei Jahre nach dem Großevent im Remstal weiterhin auf den

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