Remshalden

Ehemalige Remshaldenerin Simone Fezer gewinnt Preis mit Kunst aus Glas, Erde und - Strumpfhosen

Silvia Fezer
Gläserne, organische Formen, das „Innermenschliche“ in einer von Strukturen gebannten Welt – das ist es, was Simone Fezer thematisiert. Studiert hat sie in den USA, an der Penland School of Arts and Crafts, am Chicago Art Institute und am Centro Studio Vetro im italienischen Murano. Heute lebt und arbeitet die ehemalige Remshaldenerin, die am Schorndorfer Burg-Gymnasium ihr Abitur machte, in der Nähe von Lüneburg. © Benjamin Büttner

Sie ist Künstlerin. Aber auch ziemlich sportlich. Das gehört in ihrem Fall nämlich zwingend zusammen. Wenn Simone Fezer, 45 Jahre, gebürtige Grunbacherin, Glas in Kunst verwandelt, braucht sie Kraft in den Oberarmen. Immerhin, wenn sie in der Hitze der Werkstatt Glas zu Formen bläst, wird die Glasmacherpfeife auf Dauer auch mal schwer. Und wenn sie ganze Hallen mit Glas-, Stahl- und Holzkonstruktionen auskleidet, geht ohne ein paar Muckis und Schwindelfreiheit gar

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