Remshalden

Ein Weihnachtsbaum der anderen Art am Remshaldener Rathaus - deshalb steht dort dieses Jahr kein echter Baum

LED-Baum
Der Weihnachtsbaum aus Licht steht dieses Jahr zum ersten Mal am Remshaldener Rathaus. © ALEXANDRA PALMIZI

Alle Jahre wieder sind die Remshaldener Weihnachtsbäume ein Gesprächsthema im Ort. Im vergangenen Jahr wurde besonders der Baum vor dem Rathaus in Geradstetten kritisch beäugelt, weil manche ihn als etwas zu klein und nicht besonders prachtvoll empfanden. Die BWV-Gemeinderatsfraktion hatte den Baum aus Hebsack besorgt, nachdem der Gemeinderat im Vorjahr beschlossen hatte, dass die Gemeinde auf einige Weihnachtsbaum-Standorte verzichtet, weil es immer schwieriger wurde, Bäume zu finden, die sich preislich in einem vertretbaren Rahmen bewegen.

Dieses Jahr steht überhaupt kein Nadelbaum am Rathaus. Weil sich kein geeigneter Baum aus Remshalden finden ließ, ist die Gemeinde einen anderen Weg gegangen. „Am Rathausplatz haben wir einen Baum in ganz neuer Form“, sagt Bürgermeister Reinhard Molt. „Tagsüber ist er so gut wie gar nicht erkennbar, aber abends und nachts, wenn es dunkel wird, sieht er total idyllisch aus.“ Statt eines grünen Nadelgehölzes schmückt den Rathausplatz ein Lichternetz, das in einer annähernden Baumform an einem Fahnenmast befestigt ist.

Eine kostengünstige Alternative zu einem traditionellen Baum

„Das korrespondiert sehr schön mit der modernen Rathausform und passt auch auf die Fläche“, findet Reinhard Molt. Dass der Rathausplatz im vergangenen Jahr einen etwas größeren Baum vertragen hätte, bestreitet er nicht, aber die Tannenbäume in den Vorgärten werden weniger. „Das, was wir kriegen, ist das, was wir nehmen müssen“, sagt der Verwaltungschef über die anderen Bäume der Gemeinde in Grunbach und Hebsack. „Da haben wir gerade noch welche bekommen.“ Die Licht-Installation am Rathaus lässt sich laut Reinhard Molt gut einlagern und ist eine kostengünstige Alternative zu einem echten Baum. Knapp 400 Euro hat der künstliche Baum am Rathaus nach Auskunft der Verwaltung gekostet, für 200 Euro gebe es eine Spendenzusage von der BWV.

Ganz natürlich sind dagegen die Bäume in Grunbach beim Bürgerhaus und bei der evangelischen Kirche, der Baum am Hebsacker Lindenplatz und der kleine Baum im Geradstettener Rathaus. Diese Bäume stammen aus den Gärten von Remshaldener Privatpersonen und wurden vom Bauhof aufgestellt. In Rohrbronn hat die Dorfgemeinschaft ihren Baum wieder eigenständig organisiert, und in Buoch wurde der Heimatverein tätig und besorgte einen Weihnachtsbaum für den Teilort.

Alle Jahre wieder sind die Remshaldener Weihnachtsbäume ein Gesprächsthema im Ort. Im vergangenen Jahr wurde besonders der Baum vor dem Rathaus in Geradstetten kritisch beäugelt, weil manche ihn als etwas zu klein und nicht besonders prachtvoll empfanden. Die BWV-Gemeinderatsfraktion hatte den Baum aus Hebsack besorgt, nachdem der Gemeinderat im Vorjahr beschlossen hatte, dass die Gemeinde auf einige Weihnachtsbaum-Standorte verzichtet, weil es immer schwieriger wurde, Bäume zu finden, die

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