Remshalden

Endlich fertig: Was hat sich auf der Skateanlage Hutwiesen geändert?

Skateanlage
Trotz Regen haben drei Jungs auf ihren Stunt-Scootern bei der Einweihung der neugestalteten Skateanlage ihr Können gezeigt. © ALEXANDRA PALMIZI

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Bürgermeister Reinhard Molt zu Beginn seiner Rede zur Einweihung des neugestalteten Skateplatzes in wenigen Minuten Fußweg vom Remshaldener Rathaus. Eigentlich besteht die Skateanlage Hutwiesen schon seit mehr als zwanzig Jahren, eine Sozialraumanalyse für Kinder und Jugendliche in Remshalden ergab aber vor vier Jahren, dass das Angebot in diesem Bereich dringend ausbaufähig war. Nach langen Vorbereitungen konnte der Platz nun endlich für die Jugend freigegeben werden.

Was ist neu auf dem Platz?

Auf dem neugestalteten Skateplatz findet sich nun dank der Pläne der Initiativgruppe zur Neugestaltung des Platzes, die sich nach der Sozialraumanalyse bildete, ein Pavillon, der früher auf dem ehemaligen Areal der Ernst-Heinkel-Realschule in Grunbach untergebracht war. Auf dem Skateplatz wenige Gehminuten vom Rathaus in Geradstetten entfernt hat er ein neues Zuhause gefunden. Hinzugekommen sind außerdem eine Grillstelle, eine Mäxle-Tischtennisplatte und - für die Jugendlichen vielleicht am aufregendsten - der „Table“, ein neues Skate-Element, auf dem die jungen Skater sich austoben können. Damit sich die Kids nach dem Sport und Spaß auch einmal hinsetzen können, hat die Betonklasse des „Ausbildungszentrums Bau“ Betonmöbel für den Platz beigesteuert.

„Hier können sie skaten, grillen, schwätzen und sich niederlassen“, so Reinhard Molt über das neugestaltete Freizeitangebot für die Jugend. Er lieferte auch einen der Gründe, warum es etwas länger gedauert hat, bis der Platz fertig war: „Wir mussten von allem, das neu aufgestellt wurde, das Volumen berechnen“, sagte der Verwaltungschef, besonders auch in Richtung der drei Jungs, die gekommen waren, um auf dem neuen Platz ein paar Tricks mit ihren Stunt-Scootern aufzuführen. „Weil der Platz bei Hochwasser überschwemmt werden würde, mussten wir das Volumen an anderer Stelle ausgleichen.“

Verein "Aufbruch" stiftet neuen Basketballkorb

Das Gesamtkonzept der Initiativgruppe Skateplatz lag nach Auskunft der Gemeindeverwaltung bereits vor zwei Jahren vor. Mit dem Konzept erstellte das Bauamt einen Plan, der vom technischen Ausschuss des Gemeinderats befürwortet und im Juni 2018 zur Genehmigung an das Landratsamt weitergeleitet wurde. Die Genehmigung erfolgte dann im Januar 2019.

Für den Skateplatz als „Konzentrationspunkt mit Bolzplatz und Basketballkorb“, so Reinhard Molt, wolle er noch einen Spendenaufruf für einen zweiten Basketballkorb starten. Zu dem Aufruf muss es aber nun gar nicht mehr kommen: Der Verein „Aufbruch“, der die Initiativgruppe Skateplatz über die Jahre hinweg intensiv organisatorisch und finanziell unterstützte, erklärte sich noch vor Ort bereit, die Kosten für einen neuen Korb zu übernehmen. Die Gemeinde Remshalden hat zum neuen Skateplatz 12 000 Euro beigesteuert.

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Bürgermeister Reinhard Molt zu Beginn seiner Rede zur Einweihung des neugestalteten Skateplatzes in wenigen Minuten Fußweg vom Remshaldener Rathaus. Eigentlich besteht die Skateanlage Hutwiesen schon seit mehr als zwanzig Jahren, eine Sozialraumanalyse für Kinder und Jugendliche in Remshalden ergab aber vor vier Jahren, dass das Angebot in diesem Bereich dringend ausbaufähig war. Nach langen Vorbereitungen konnte der Platz nun endlich für die Jugend

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