Remshalden

FSJ: Nathalie Gutbrod hilft Grundschule Grunbach und SV Remshalden

Neue FSJ-lerin
Nathalie Gutbrod im Einsatz. © Alexandra Palmizi

Nathalie Gutbrod ist glücklich. Sie darf ein Jahr lang tun, was ihr wirklich Spaß macht, und kann dabei herausfinden, ob ihr Traumberuf wirklich zu ihr passt. Im vergangenen Sommer hat sie ihr Abi am Lorcher Gymnasium bestanden. Direkt an die Uni wollte sie aber nicht. Jetzt leistet sie ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Grundschule Grunbach und in der Sportvereinigung.

Berufswunsch testen, Hobby leben

„Ich sehe das als Chance und möchte das Jahr zur Orientierung nutzen“, erklärt sie. Mit Kindern möchte sie später einmal arbeiten, Grundschullehramt könnte ihr liegen, schätzt sie. Und da sie selbst, seit sie denken kann, auch sportlich aktiv ist – Handball und Fußball sind ihre Hobbys –, ist ihr aktuelles Freiwilliges Soziales Jahr ein echter Glücksgriff.

Hier kann sie Berufswunsch und Sportbegeisterung verbinden. In der heimatlichen Kirchengemeinde hat sie sich zudem schon regelmäßig als Betreuerin bei Konfifreizeiten engagiert, hat das Traineeprogramm absolviert.

70 Prozent ihrer Arbeitszeit hilft Nathalie Gutbrod nun in der Schule aus. Sie unterstützt die Lehrerinnen und Lehrer im Sportunterricht, darf auch ab und an mal eine Stunde übernehmen, und hilft der Schulsozialarbeiterin bei AGs, die wegen der Corona-Pandemie nur im Klassenverband stattfinden können.

Verein "Aufbruch" übernimmt einen Teil der Kosten

Die 30 übrigen Prozent kommen dem Sportverein zugute. Hier hilft sie im Sportbüro der Verwaltung aus, übernimmt die zusätzlichen Corona-Arbeiten, führt also Anwesenheitslisten und sortiert deren Ablage. Sie hilft aber auch in verschiedenen Abteilungen aus, bei den Eltern-Kind-Kursen, beim Hand- und Fußballtraining der F-Jugenden.

Und: Auch im Kinderyoga bringt sie sich ein. Bezahlt wird ihre Stelle zum einen vom Remshaldener Verein „Aufbruch“, der an vielen Stellen der Gemeinde Gelder für sinnvolle Projekte einsetzt, die Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen. Die Baden-Wüttembergische Sportjugend zahlt die andere Hälfte der Stelle.

Wichtiges Ziel: Mehr Bewegung für alle Kinder

In jedem Fall, da ist sich auch Heike Geiger vom SV Remshalden sicher, ist diese Stelle für alle Beteiligten ein Gewinn: Nathalie Gutbrod kann Wichtiges lernen, die Schule kann mehr AGs anbieten, die Eltern des Sportvereins werden entlastet und: Die Kinder können mehr und verlässlich Sport treiben. Und das ist angesichts der vielen Corona-Einschränknungen ein echtes Geschenk. Immerhin: Die Kleinen brauchen zum Ausgleich so viel Bewegung wie möglich, das hat auch die FSJlerin schon festgestellt. Und der Sportverein profitiert durch die Kooperation dahingehend, dass mehr Kontakte zwischen Schulkindern und Verein stattfinden – wichtig für die Zukunft des SV Remshalden. Schließlich ist der auf einen steten Mitgliederzustrom angewiesen.

Nathalie Gutbrod ist glücklich. Sie darf ein Jahr lang tun, was ihr wirklich Spaß macht, und kann dabei herausfinden, ob ihr Traumberuf wirklich zu ihr passt. Im vergangenen Sommer hat sie ihr Abi am Lorcher Gymnasium bestanden. Direkt an die Uni wollte sie aber nicht. Jetzt leistet sie ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Grundschule Grunbach und in der Sportvereinigung.

Berufswunsch testen, Hobby leben

„Ich sehe das als Chance und möchte das Jahr zur Orientierung nutzen“,

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