Remshalden

Glasfasernetz in Grunbach? Zwei Anbieter zeigen bereits Interesse

Glasfaserausbau
Glasfaserkabel. © Benjamin Büttner

Die Telekom plant, das Glasfasernetz in Remshalden auszubauen. Das hat eine Sprecherin des Unternehmens nach Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Weitere Informationen gibt es dazu laut Internetseite des Telefonanbieters ab dem 26. Mai. Außerdem stehen Ende Mai wohl auch Gespräche mit der Gemeindeverwaltung zu dem Thema an.

Allerdings, frühestens im kommenden Jahr könne in die Planung gegangen werden, schätzt Bürgermeister Reinhard Molt. Bis zur tatsächlichen Nutzung durch die Bürger würde voraussichtlich noch mehr Zeit ins Land gehen. Denn um ein Glasfasernetz anzulegen, müssen die Straßen der Gemeindeteile, die angeschlossen werden sollen, geöffnet werden.

Unterirdisch werden dann die entsprechenden Leitungen verlegt. Die Kosten für diese Arbeiten haben die jeweiligen Anbieter selbst zu tragen.

Mehrere Anbieter sind an der Teilgemeinde interessiert

Übrigens: Auch der Anbieter 1&1 interessiert sich für das Gebiet. Bei Anwohnern wurden bereits dahingehende schriftliche Interessensabfragen gestellt. Über eine „partnerschaftliche Nutzung des Glasfasernetzes der Deutschen Telekom“ wolle man bis zum Jahr 2024 das Angebot im Privatkundenbereich deutlich ausbauen, heißt es auf Nachfrage aus der Pressestelle des Unternehmens.

Außerdem suche man auch für Geschäftskunden „aktuell intensiv Gebiete in der Region östlich von Stuttgart und auch in Remshalden“. Eine konkrete Entscheidung zum fraglichen Standort sei jedoch bislang noch nicht getroffen worden - diese hänge auch immer davon ab, wie groß die Nachfrage bei den Firmen vor Ort ist.

Internet würde deutlich schneller werden

Würde in Grunbach tatsächlich ein Glasfasernetz verlegt, wäre es für die Nutzer möglich, das Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) zu nutzen. Bisher können viele Kunden mit maximal 250 MBits pro Sekunde im Internet surfen.

Eine Glasfaser ist ein sehr dünner Faden aus Glas, der in der Telekommunikation als Lichtwellenleiter bevorzugt für Highspeed-Internet verwendet wird. Daten werden dabei nahezu in Lichtgeschwindigkeit übertragen. Im Gegensatz zu den Kupferkabeln erfolgt dies jedoch nicht elektrisch, sondern optisch.

Die Telekom plant, das Glasfasernetz in Remshalden auszubauen. Das hat eine Sprecherin des Unternehmens nach Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Weitere Informationen gibt es dazu laut Internetseite des Telefonanbieters ab dem 26. Mai. Außerdem stehen Ende Mai wohl auch Gespräche mit der Gemeindeverwaltung zu dem Thema an.

Allerdings, frühestens im kommenden Jahr könne in die Planung gegangen werden, schätzt Bürgermeister Reinhard Molt. Bis zur tatsächlichen Nutzung durch die Bürger

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