Remshalden

Hängematten und Liegen für den Pausenhof der Realschule Remshalden

Hängematte
Der Remshaldener Bürgermeister Reinhard Molt  (liegend) hat eine der neuen Hängematten getestet. © Gabriel Habermann

Sich auf die faule Haut legen, die Sonne genießen und dem Alltagsstress entfliehen – wer würde das nicht gerne mal, und sei es nur für ein paar Minuten? An der Realschule Remshalden ist das nun möglich. Denn der Pausenhof bietet dazu seit kurzem gleich mehrere Möglichkeiten. Zwei Hängematten aus blauen Seilen baumeln an zwei Holzpfählen. Und unweit davon laden vier Liegen zum Verweilen ein.

Pausenhof soll noch gemütlicher werden

Davon sollen beileibe nicht nur die Schülerinnen und Schüler profitieren. In den vergangenen Tagen, so berichtete es Bürgermeister Reinhard Molt bei einem Pressetermin, habe er bereits beobachten können, wie die Remshaldener sich diese zu eigen gemacht hätten. Während der Mittagspause habe er Opas und Omas mit ihren Enkeln in den Hängematten liegen gesehen. Der Bürgermeister erwartet deshalb einen Aufwertungseffekt des Areals, der über die Schule hinausreicht.

Die Liegen und Hängematten wurden mit Spenden finanziert

Vor allem aber sind die zwei Hängematten und vier Liegen natürlich dafür gedacht, die Aufenthaltsqualität des Pausenhofs zu verbessern – und zwar „in Richtung Gemütlichkeit“, so Molt.

Möglich gemacht hat das zum einen die Spende der Firma Bawaco, ein Anlagenbauer für die Molkerei- und Fruchtsaft- und Fruchtzubereitungsindustrie aus Waiblingen, der die beiden Doppelliegen finanziert hat – aus persönlicher Verbundenheit. Denn die zwei Kinder von Geschäftsführer Valentin Jörns besuchen die Realschule. Dessen Frau, Joka Jörns, ist zudem Vorsitzende des Elternbeirats der Schule.

Aus der Elternkasse wurden eine weitere Liege sowie eine der Hängematten finanziert. Die andere hat der Schulförderverein Impulse gespendet. Die vierte Liege wurde aus dem Etat der Realschule bezahlt. Deren Design dürfte allen bekannt sein, die schon mal an einem bei der Gartenschau 2019 entstandenen Plätze war.

Schüler haben Gartenhaus gebaut und Schulgarten angelegt

„Wir hoffen, dass pfleglich damit umgegangen wird“, sagt Reinhard Molt, der sich freut, dass er als Bürgermeister hier nichts weiter tun musste, als den Bauhof mit deren Installation zu beauftragen. „Sukzessive wächst und gedeiht so der Schulhof.“

Und das stimmt: Vergangenes Jahr haben Schüler ein Gartenhaus gebaut, dazu das Fundament ausgehoben, Schalungssteine gesetzt, die Konstruktion aufgerichtet, einen Dachstuhl draufgesetzt, das Ganze mit Holz verkleidet, Fenster und Türen eingesetzt und mit Wetterschutzfarbe gestrichen. „Skandinavien-Feeling“ kommt bei Bürgermeister Molt auf, wenn er den hellblauen Holzbau betrachtet. Selbst umgebaut haben Schüler im Jahr davor auch die ehemalige 110-Meter-Bahn – zu einem Schulgarten mit Streuobst und Hochbeeten und Kräutern. Am Rande des Pausenhofs gibt es zudem einen kleinen Wengert.

Schulleiterin Monika Behrend ist vor allem froh und dankbar für die Liegen und Hängematten, die sicher auch manche Lehrer künftig nutzen werden. Um die Hängematten herum wächst übrigens eine Blühwiese. Die Schule hat dort Sonnenblumen-Samen eingepflanzt. Eine solche erhält nämlich jeder bei Schulanfang und -abschluss – künftig eine aus dem eigenen Schulhof.

Sich auf die faule Haut legen, die Sonne genießen und dem Alltagsstress entfliehen – wer würde das nicht gerne mal, und sei es nur für ein paar Minuten? An der Realschule Remshalden ist das nun möglich. Denn der Pausenhof bietet dazu seit kurzem gleich mehrere Möglichkeiten. Zwei Hängematten aus blauen Seilen baumeln an zwei Holzpfählen. Und unweit davon laden vier Liegen zum Verweilen ein.

Pausenhof soll noch gemütlicher werden

Davon sollen beileibe nicht nur die

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