Remshalden

Neue Kitas in Remshalden: Baubeginn verzögert sich

Kita Stöhrerweg
Die neuen Kitas sollen die Betreuungssituation in der Gemeinde entlasten. Symbolfoto. © ALEXANDRA PALMIZI

Der Bau der neuen Kitas Lilienstraße und Wilhelm-Enßle-Straße in Remshalden ist im Zeitverzug. „Wir rechnen mit einer zweimonatigen Verzögerung“, sagt Bürgermeister Reinhard Molt. Die geplante Inbetriebnahme der beiden Einrichtungen im Juni 2023 könne aber hoffentlich noch eingehalten werden, pünktlich zum Kindergartenjahr 2023/24. „Natürlich wird es aufgrund der jetzigen Verzögerung knapp“, sagt Reinhard Molt, er sei aber optimistisch.

Probleme bei der Koordinierung

Der Grund für die Verzögerung sind laut Reinhard Molt Koordinierungsprobleme zwischen den Fachplanern des Projekts einerseits und durch Corona erschwerte Bedingungen andererseits. Zudem habe es mehrere Umplanungsphasen gegeben, die laut dem Verwaltungschef erforderlich wurden, zum Beispiel, um das Energieversorgungssystem der beiden Kitas abzustimmen. „Wir haben uns auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe verständigt“, berichtet Molt. Auch Fotovoltaik sei mit eingeplant.

Würden die Kitas doch erst später fertig, würde das unter Umständen bedeuten, dass sie nicht zum Kindergartenjahr 2023/24 in Betrieb genommen werden könnten, sondern erst später. Ein Jahr leerstehen würden sie laut Reinhard Molt aber auch dann nicht. „Die Häuser leerstehen zu lassen, macht keinen Sinn“, meint er. In diesem Falle würden sie im dann schon laufenden Kindergartenjahr in Betrieb genommen werden - so weit soll es aber gar nicht kommen.

Mehrkosten für Vogelschutz-Verglasung

Im Technischen Ausschuss diese Woche informierte Mira Irion, Bauamtsleiterin bei der Verwaltung, zudem über Mehrkosten für eine Vogelschutzverglasung für die beiden neuen Kitas. Es handelt sich laut der Verwaltung um ein Isolierglas mit einer UV-reflektierenden transparenten Spezialbeschichtung. Die Beschichtung sei partiell aufgebracht und für Vögel aufgrund der UV-Struktur sichtbar. Für Menschen sei die Beschichtung dagegen nahezu unsichtbar. Für die Kita Wilhelm-Enßle-Straße gibt die Gemeinde dafür etwa 28.700 Euro aus, für die Kita Lilienstraße um die 47.900 Euro.

Insgesamt sind für die Kita Wilhelm-Enßle-Straße, in der auch ein Familienzentrum sein Zuhause finden wird, laut Mira Irion Kosten von rund 7,2 Millionen Euro eingeplant. Nach dem Abzug diverser Fördermittel, die die Gemeinde für das Projekt bekommt, belaufen sich die Kosten voraussichtlich noch auf 6,2 Millionen Euro. Die Kita Lilienstraße wird nach aktuellen Schätzungen etwa 6,2 Millionen Euro kosten, nach Abzug von Fördermitteln muss die Gemeinde laut Irion noch für 5,9 Millionen Euro davon aufkommen. Allerdings, betont die Bauamtsleiterin, gebe es bei so großen Projekten auch immer Kostenabweichungen, die Zahlen sind also nicht nicht in Stein gemeißelt.

So viele Kinder werden betreut

In der Kita Wilhelm-Enßle-Straße sollen einmal drei Gruppen für Kinder im Alter unter drei Jahren und zwei Gruppen für Kinder im Alter über drei Jahren unterkommen. In die Kita Lilienstraße werden jeweils zwei Gruppen für Kinder unter drei und Kinder über drei Jahren einziehen. Die Arbeiten für die beiden neuen Kitas sollen parallel ablaufen, um Synergieeffekte zu nutzen, die Kita Wilhelm-Enßle-Straße soll aber laut Mira Irion im Zeitplan etwas schneller dran sein, da die Fördermittel hier an einen bestimmten Fertigstellungstermin gebunden sind.

Der Bau der neuen Kitas Lilienstraße und Wilhelm-Enßle-Straße in Remshalden ist im Zeitverzug. „Wir rechnen mit einer zweimonatigen Verzögerung“, sagt Bürgermeister Reinhard Molt. Die geplante Inbetriebnahme der beiden Einrichtungen im Juni 2023 könne aber hoffentlich noch eingehalten werden, pünktlich zum Kindergartenjahr 2023/24. „Natürlich wird es aufgrund der jetzigen Verzögerung knapp“, sagt Reinhard Molt, er sei aber optimistisch.

Probleme bei der Koordinierung

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