Remshalden

„Nobby“, das Wunderlamm: Eine überraschende Geburt auf einer Weide der Gemeinde Remshalden

1/3
Lämmchen
Nobby hat sich nach seiner Geburt schnell zum ersten Mal aufgerappelt. © Privat
2/3
Lämmchen
Nach einer kurzen Beschnupperungsrunde haben die anderen Schafe das Lamm schnell aufgenommen. © Privat
3/3
lämmchen
Mama Bambi kümmert sich um ihren Nachwuchs. © Privat

Seit diesem Jahr mähen die Schafe der Familie Kappeller auf ganz natürliche und nachhaltige Weise gemeindeeigene Wiesen. Bei einem Routine-Kontrollgang ereignete sich dabei vor ein paar Wochen eine niedliche Überraschung: „Nobby“ ist das erste Lamm, das auf einer Wiese der Gemeinde Remshalden geboren wurde.

Als „ein kleines biologisches Wunder“, beschreibt Beatrix Kappeller das junge Lämmchen. „Eigentlich kriegen wir die Lämmer erst Ende Januar oder Anfang Februar“ erklärt sie. Ein frühreifer Jungbock habe wohl, bevor er von seiner Mutter getrennt wurde, noch ein Abschiedsgeschenk hinterlassen.

„Das war auch für uns eine süße Überraschung“, sagt Beatrix Kappeller. Ihr Mann habe sie an dem Tag, an dem Nobby geboren wurde, angerufen, weil er bei einem Kontrollgang festgestellt hatte, dass eines der Schafe auf dem Boden lag und nicht wie sonst normal reagierte. „Es war eine erleichternde Feststellung, wenn man bloß sieht, da geht die Wasserblase ab“, erzählt Beatrix Kappeller. Die Geburt verlief dann optimal. „Eine Stunde später war da schon ein stabiles Kerlchen“, erinnert sich Beatrix Kappeller.

Was passiert nach der Geburt der Lämmchen?

„Wenn die rauskommen, sind die nach einer halben Stunde fit“, sagt Beatrix Kappeller über die Geburt ihrer Lämmer. „Am Tag später können sie im gleichen Tempo hinterherlaufen, wie die großen.“ Die Mutter sondere sich, wenn sie ein neues Lamm bekommt, immer für zwei Tage ab und kehre dann zur Herde zurück. „Das ist immer witzig mitanzusehen“, findet Beatrix Kappeller. „Die Mutter bringt das Lämmchen mit und die anderen bilden einen Halbkreis und beschnuppern es. Danach ist es akzeptiert.“

Der Name Nobby setzt sich laut Beatrix Kappeller folgendermaßen zusammen: „No“ steht für „November“, weil das Lamm in diesem Monat geboren wurde, das „b“ kommt vom Namen der Mutter „Bambi“. Mit Hilfe des Namens kann Beatrix Kappeller so schnell einschätzen, wann ein Schaf deckfähig ist und von welcher Schafmutter es abstammt.

Seit diesem Jahr mähen die Schafe der Familie Kappeller auf ganz natürliche und nachhaltige Weise gemeindeeigene Wiesen. Bei einem Routine-Kontrollgang ereignete sich dabei vor ein paar Wochen eine niedliche Überraschung: „Nobby“ ist das erste Lamm, das auf einer Wiese der Gemeinde Remshalden geboren wurde.

Als „ein kleines biologisches Wunder“, beschreibt Beatrix Kappeller das junge Lämmchen. „Eigentlich kriegen wir die Lämmer erst Ende Januar oder Anfang Februar“ erklärt sie. Ein

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 83,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper