Remshalden

Ortsdurchfahrt Grunbach wird ab April saniert: Teils werden Vollsperrungen nötig

Kreisstrasse
Zahlreiche Aufbrüche, Fahrrinnen und Risse beschädigen die Fahrbahn. © Büttner

Im zweiten Anlauf hat sich ein Tiefbau-Unternehmen gefunden, das die Grunbacher Ortsdurchfahrt auf Vordermann bringt. Für nicht ganz zwei Millionen Euro macht sich bereits Anfang April die Winnender Baufirma Klöpfer ans Werk - und Grunbach bis zum Rest des Jahres zu einer Dauerbaustelle.

Zweiter Anlauf für die Sanierung

Die Ortsdurchfahrt Grunbach (K 1913) ist Teil einer größeren Sanierung der Verbindung von Grunbach über Buoch und Winnenden-Breuningsweiler nach Winnenden, die großteils bereits 2016 abgeschlossen worden war. Übrig blieb die Ortsdurchfahrt, die damals aufgrund noch ausstehender Leitungsarbeiten der Gemeinde zurückgestellt wurde.

Eine Ausschreibung im Jahr 2018 sprengte das Budget gewaltig. Sie wurde wegen eines unverhältnismäßig hochpreisigen Angebots aufgehoben.

Zahlreiche Aufbrüche, Rinnen und Risse

Nun haben der Landkreis und die Gemeinde Remshalden einen zweiten Anlauf gewagt, das Vorhaben erneut ausgeschrieben und am Montag bei der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses des Kreistages in Schorndorf den Auftrag vergeben, der Technische Ausschuss der Gemeinde Remshalden hat jetzt ebenfalls zugestimmt.

Baustelle bleibt bis Ende 2022 erhalten

Laut Landratsamt weist der Fahrbahnbelag der K 1913 in der Ortsdurchfahrt Grunbach zahlreiche Schäden wie Aufbrüche, Verdrückungen, Spurrinnen und Risse auf. Ausmagerungen ermöglichten den Zutritt von Wasser in den Oberbau. „Um tiefergehende Schäden zu vermeiden, ist auf einer Länge von rund 800 Meter eine Erneuerung der Deckschicht dringend erforderlich“, heißt es in der Vorlage für die Kreisräte. Auf einem Teilstück von rund 300 Meter Länge muss sogar der Unterbau erneuert werden.

Arbeiten werden in Teilabschnitten durchgeführt

Der Beginn der Gesamtmaßnahme ist für Anfang April geplant. Insgesamt werden die Arbeiten in der Ortsdurchfahrt bis Ende des Jahres andauern. Diese sollen nach Angaben der Gemeinde Remshalden in mehreren Teilabschnitten durchgeführt werden, um die Einschränkungen für Anlieger möglichst gering zu halten.

Die Bauabschnitte eins bis drei erstrecken sich über die Olga- bis zur Lederstraße, die Bauabschnitte vier und fünf von der Lindenstraße, nördlichen Lederstraße bis zum Bebauungsende. Vollsperrungen und Umleitungsstrecken werden immer wieder in einzelnen Abschnitten notwendig und sind bereits mit allen betroffenen Stellen, Verkehrsbehörden, Polizei, Busunternehmer, abgestimmt.

Kosten tragen Kreis und Kommune gemeinsam

Die Firma Klöpfer hat mit 1,98 Millionen Euro das günstigste Angebot für die gesamte Maßnahme abgegeben und den Zuschlag vom Kreis und der Gemeinde Remshalden erhalten. Zwei weitere Bieter hatten 2,1 beziehungsweise 2,2 Millionen Euro verlangt. Am Rems-Murr-Kreis bleiben anteilig 450 000 Euro hängen.

Auf die Gemeinde Remshalden kommen Wasserleitungsarbeiten in Höhe von rund 532 000 Euro, Entwässerungsbauarbeiten in Höhe von rund 710 000 Euro und Straßenbauarbeiten in Höhe von rund 100 000 Euro zu. Damit liegen die Kosten deutlich unter dem Betrag, mit dem das Straßenbauamt nach den schlechten Erfahrungen von 2018 schon gerechnet hatte.

Im zweiten Anlauf hat sich ein Tiefbau-Unternehmen gefunden, das die Grunbacher Ortsdurchfahrt auf Vordermann bringt. Für nicht ganz zwei Millionen Euro macht sich bereits Anfang April die Winnender Baufirma Klöpfer ans Werk - und Grunbach bis zum Rest des Jahres zu einer Dauerbaustelle.

Zweiter Anlauf für die Sanierung

Die Ortsdurchfahrt Grunbach (K 1913) ist Teil einer größeren Sanierung der Verbindung von Grunbach über Buoch und Winnenden-Breuningsweiler nach Winnenden,

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