Remshalden

Remshalden sagt Weihnachtsmarkt ab - was machen andere Gemeinden?

LED-Baum
Der LED-Weihnachtsbaum wird dieses Jahr wohl wieder einsam auf dem Marktplatz vor dem Remshaldener Rathaus stehen (Archivfoto). © ALEXANDRA PALMIZI

Er hätte am 2. Adventssonntag, am 5. Dezember, stattfinden sollen, mit Hygienekonzept und reduzierter Zahl von Ständen. Nun hat die Gemeinde Remshalden ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. Man sei optimistisch gewesen, ihn durchführen zu können, so die Verwaltung in einer Pressemitteilung. Jedoch: „Die alarmierenden Entwicklungen der Corona-Pandemie mit explodierenden Infektionszahlen in Baden-Württemberg und nicht zuletzt auch in Remshalden waren Anlass für die Gemeinde, die Situation neu zu bewerten.“

Die Entscheidung zur Absage fiel demnach in Abstimmung mit den Gemeinderatsfraktionen. Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Das Robert-Koch-Institut warnt bereits jetzt vor Großveranstaltungen und rät, Menschenansammlungen zu vermeiden und nicht notwendige Kontakte weitestgehend zu reduzieren.“ Und: „Die Gemeinde Remshalden bedauert die Absage des Weihnachtsmarkts sehr. Jedoch entwickelt sich die Pandemie derzeit so dynamisch, dass weitere Entwicklungen schwer abzusehen sind. In Verantwortung für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger kam man nun zu diesem Entschluss.“

Die rechtzeitige Absage erfolge auch mit Rücksicht auf die Standbetreiber, die eigentlich mit ihren Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt beginnen würden.

Weihnachtsmärkte auch in der Alarmstufe der Corona-Verordnung erlaubt

Die Corona-Verordnung des Landes würde Weihnachtsmärkte auch in der seit diesem Mittwoch (17.11.) geltenden Alarmstufe eigentlich zulassen. Es gilt eben an allen Ständen, an denen Speisen oder Getränke zum Verzehr vor Ort verkauft werden, die 2G-Regel, das heißt, wer zum Beispiel Bratwurst oder Glühwein kaufen will, muss dazu nachweisen, dass er geimpft oder genesen ist.

Die Städte und Gemeinden in der Region gehen teilweise sehr unterschiedlich mit der Situation um. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt soll stattfinden. Die Stadt Schorndorf hat auf einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag ebenfalls ihre Absicht bekräftigt, den Markt vom 27. November bis zum 21. Dezember stattfinden zu lassen. In Waiblingen soll es dagegen zum Beispiel dieses Jahr keinen klassischen Weihnachtsmarkt geben. Das sind die Pläne anderer Gemeinden:

  • Winterbach plant am Sonntag, 28. November, einen Weihnachtsweg mit mehreren Stationen im Ort, um den normalen Weihnachtsmarkt räumlich zu entzerren und Menschenansammlungen möglichst zu vermeiden oder klein zu halten.
  • Auch in Urbach soll es ein weihnachtliches Angebot an verschiedenen Plätzen, verteilt im Ort, geben.
  • In Plüderhausen findet kein Weihnachtsmarkt statt, auch sonst ist dort nach letzten Informationen nichts geplant.
  • Rudersberg hat seinen großen Adventswald abgesagt und plant am 3. und 4. Adventswochenende, jeweils am Freitag- und Samstagabend (18 bis 22 Uhr) und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr, die „Rudersberger Weihnachtslichtung“ auf den Parkplätzen Kurze Straße und Bahnhofsweg sowie den angrenzenden Straßen. Die Bereiche, in denen es Essen und Trinken gibt, sind abgetrennt geplant, so dass die Nachweise für die 2G-Regel über Zugangskontrollen geprüft werden. Man harre der Dinge, „die da noch kommen“, meint Bürgermeister Raimon Ahrens. Man sei davon abhängig, wie sich die Corona-Lage weiter entwickle und welche Regeln in den kommenden Tagen und Wochen noch auf Bund-Länder-Ebene beschlossen würden.
  • In Welzheim soll der Weihnachtsmarkt am Sonntag, 28. November, und am Sonntag, 5. Dezember, stattfinden. Drum herum gibt es zusätzlich das Welzheimer Weihnachtsdorf am Freitag, 26. November (18 bis 23 Uhr), Samstag, 27. November (15 bis 23 Uhr) sowie am Freitag, 3. Dezember, und am Samstag, 4. Dezember, jeweils 15 bis 23 Uhr. Es soll direkt vor Ort eine Schnelltest-Station geben, an der sich alle Gäste, auch bei 2G-Regel, testen können.

Er hätte am 2. Adventssonntag, am 5. Dezember, stattfinden sollen, mit Hygienekonzept und reduzierter Zahl von Ständen. Nun hat die Gemeinde Remshalden ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. Man sei optimistisch gewesen, ihn durchführen zu können, so die Verwaltung in einer Pressemitteilung. Jedoch: „Die alarmierenden Entwicklungen der Corona-Pandemie mit explodierenden Infektionszahlen in Baden-Württemberg und nicht zuletzt auch in Remshalden waren Anlass für die Gemeinde, die Situation neu zu

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