Remshalden

Remshaldener Schulen haben rund 6000 Euro an Spendengeldern erhopst

Spenden Hupf
Spaß bei der gemeinsam einstudierten Choreografie. © Benjamin Büttner

Alle Remshaldener Grundschüler sowie die fünften und sechsten Klassen der Realschule sind in den vergangenen Tagen gehüpft wie nie zuvor. Der Spenden-Hupf hat’s möglich gemacht. Dafür hat jede Schülerin und jeder Schüler ein hochwertiges Springseil bekommen - der Verein Aufbruch sowie der Förderverein der Schule haben dafür tief in die Tasche gegriffen - immerhin hat jedes Seil rund fünf Euro gekostet.

„Das ist immer wieder eine tolle Unterstützung von den Vereinen“, freut sich Schulsozialarbeiterin Carola Wolfinger. Sie kümmert sich um die Anliegen der Grundschülerinnen und Grundschüler in Geradstetten. „Das geht alles immer auf wirklich kurzem Wege.“ Nur so sei es möglich gewesen, das Projekt von der ersten Idee in den Pfingstferien noch vor den Sommerferien umzusetzen.

Auch Spendensammeln bildet weiter

Dabei haben die Sozialpädagogen verschiedene Ziele verfolgt. Zum einen tue es den pandemiegeplagten Kindern und Jugendlichen nur gut, wieder zu mehr Bewegung motiviert zu werden. Zum anderen ist der Einsatz für einen guten Zweck - immerhin wurden pro Seilumdrehung Spenden gesammelt - lobenswert. Außerdem sei es auch ums Vermitteln von Handlungskompetenz gegangen, erklärt Wolfinger.

Schließlich musste mancher Schüler eine nicht unerhebliche Hürde überwinden, um Firmen anzusprechen, die ihn für jeden Hüpfer bezahlen sollten. „Wir haben aber nicht kontrolliert und geschaut, ob auch wirklich jeder Sponsor gezahlt hat“, berichtet sie. Ebenso haben die Kinder das gesammelte Geld in Briefumschlägen abgegeben, um zu verhindern, dass untereinander verglichen wurde. „Jeder Einsatz zählt.“ Das sei ihnen wichtig gewesen.

Rekord: 296 Umdrehungen am Stück

„Drum wurde beim Hüpfen jedes Kind entsprechend gewürdigt.“ Immer drei Kinder konnten gleichzeitig zwei Minuten lang springen, ihre Hopser wurden parallel gezählt. Beifall gab es nach jeder absolvierten Runde. Angesichts der Tatsache, dass manche Kinder erst mit dem Seilspringen angefangen hatten, habe es eine große Bandbreite an absolvierten Seilumdrehungen gegeben. Manche schafften nur 20 Sprünge, den Rekord aber hat ein Grundschüler mit 296 Umdrehungen am Stück aufgestellt. Damit war er besser als die beste Lehrerin. Sie schaffte 200 Sprünge in zwei Minuten.

Spenden für den Regenwald und Flutopfer

Insgesamt haben die drei Remshaldener Schulen auf diese Weise 6000 Euro eingenommen. Die gesammelten Gelder der Grundschule Geradstetten und der Realschule gehen an das Projekt „Mein Regenwald“. Die Grundschüler in Grunbach spenden an die Flutopfer. Immerhin - ein sachlicher Zusammenhang besteht. Weiterer Lerneffekt. Rund 210 Schüler sind an der Grundschule Geradstetten gehüpft, 180 aus den fünften und sechsten Klassen der Realschule und rund 270 Schüler an der Grundschule Grunbach.

Die Rope-Skipping-Abteilung der SV Remshalden hat am Freitag für Showeinlagen gesorgt und am darauffolgenden Hüpftag mit den Schülerinnen und Schülern eine Choreografie einstudiert, die alle am Ende gemeinsam durchhüpften: über Kreuz hüpfen, mit eingeschobenen Liegestützen, zwischen großen Seilen. Videos davon gibt’s demnächst auf den Webseiten der Schulen zu sehen.

Alle Remshaldener Grundschüler sowie die fünften und sechsten Klassen der Realschule sind in den vergangenen Tagen gehüpft wie nie zuvor. Der Spenden-Hupf hat’s möglich gemacht. Dafür hat jede Schülerin und jeder Schüler ein hochwertiges Springseil bekommen - der Verein Aufbruch sowie der Förderverein der Schule haben dafür tief in die Tasche gegriffen - immerhin hat jedes Seil rund fünf Euro gekostet.

„Das ist immer wieder eine tolle Unterstützung von den Vereinen“, freut sich

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper