Remshalden

Remshaldener Straßenfest: Endlich miteinander feiern und plaudern

Straßenfest
Das zweite Remshaldener Straßenfest im Bürgerpark war ein tolles Zusammenspiel aus Ehrenamt, Musik und Kulinarik. © ALEXANDRA PALMIZI

Genau achtmal musste Bürgermeister Reinhard Molt am Samstagnachmittag mit dem Holzhammer zuschlagen, dann war der Zapfhahn im Fass und das Bier schäumte in die Glaskrüge, begleitet von Molts Trinkspruch: „Dem Ochsen gibt das Wasser Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft. Drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs geworden bist.“

Zur Eröffnung der zweiten Auflage des Remshaldener Straßenfestes im Bürgerpark neben der Kelter begrüßte Molt die „lieben Gäste aus nah und fern, die Veranstalter, Helfer und Besucher“.

Er erinnerte an die zurückliegenden Einschränkungen der vergangenen Jahre und vermeldete stolz, dass diesmal mehr Veranstalter dabei seien als beim letzten Mal. Dies sei auch ein Beleg dafür, dass der Festplatz hervorragend gewählt und die Absperrung der Zufahrtsstraßen nach Geradstetten und Grunbach die absolut richtige Entscheidung gewesen sei. Es sei einfacher, drumrum zu fahren, als den Verkehr zu ertragen, der sich sonst „im Flecken rumgedrückt“ hätte.

Das Gemeindeoberhaupt dankte allen Akteuren, die das Fest auf die Beine gestellt hatten: allen Interessierten, Parteien und Vereinen, dem Festausschuss, dem Rathausteam, dem Bauhof, der für Auf- und Abbau verantwortlich sei und einen mit Schotter beladenen Lkw zum Schutz vor Terroranschlägen an der Straßensperre zum Festplatz abgestellt hatte. Ferner dankte er dem Gemeindevollzugsdienst, der zusammen mit der Polizei für Sicherheit und reibungslosen Festbetrieb verantwortlich sei, dem DRK, der katholischen und den evangelischen Kirchen, die am Sonntag an der Festbühne einen ökumenischen Gottesdienst miteinander feierten, sowie allen Anwohnerinnen und Anwohnern, auf die an diesem Wochenende so manches zukomme. „Halten Sie es aus, es ist nur einmal im Jahr“, tröstete Molt.

An die um diese Zeit sehr überschaubare Gruppe der Festbesucher wandte sich Molt mit dem Geständnis, er wisse wohl, dass so mancher darauf warte, dass er beim Fassanstich ordentlich Bier versprühen und sich selbst nassmachen werde. Er habe sich selbst aber vorsorglich geschützt, und wenn seine Schuhe etwas abbekämen und nach Bier riechen würden, dann würde seine Frau dies ertragen. Was die geringe Besucherzahl anbelangte, erklärte er dies mit dem Wetter und dem frühen Festbeginn. Er gehe aber davon aus, dass zum Abend hin die Besucher herbeiströmen. „Essen Sie, trinken Sie“, ermunterte Molt und verwies auf den kostenlosen Shuttledienst, den die Gemeinde zwischen allen fünf Ortsteilen eingerichtet habe, um allen den Festbesuch und die sichere Heimkehr zu ermöglichen.

Viele ehrenamtliche Helfer sorgen für ein tolles Wir-Gefühl

Auf regen Besuch hofften auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer hinter den Verkaufstheken, die bereitstanden, um die Hungrigen mit Steaks, Roter, Thüringer und Currywurst, Pommes frites, Calamares, Gemüse aus dem Backofen und Maultaschen, aber auch mit derart exotischen Leckereien wie Langos, Döner und Souvlaki zu verwöhnen. Sie seien extra wegen der Langos heruntergekommen, gestand ein älteres Ehepaar, nichts passe besser zu einem frisch gezapften Bier. Und wegen des Bürgermeisters natürlich, versicherten sie, damit er das Fest nicht allein und ohne Publikum eröffnen müsse. Der wiederum übergab die Verantwortung für den weiteren Verlauf des Nachmittags an den Musikverein Harmonie Geradstetten. Dessen Jugendkapelle gab mit der Star Wars Fanfare, dem Banana Song, den Ghost Busters und Mission Impossible die Richtung vor. Der Abend gehörte dann den Unterhaltungsprofis von „Splash“, während auf der Nebenbühne die Newcomerband Just in Case die Party ins Rollen brachte.

Genau achtmal musste Bürgermeister Reinhard Molt am Samstagnachmittag mit dem Holzhammer zuschlagen, dann war der Zapfhahn im Fass und das Bier schäumte in die Glaskrüge, begleitet von Molts Trinkspruch: „Dem Ochsen gibt das Wasser Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft. Drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs geworden bist.“

Zur Eröffnung der zweiten Auflage des Remshaldener Straßenfestes im Bürgerpark neben der Kelter begrüßte Molt die „lieben Gäste aus nah und fern, die

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