Remshalden

Schweigeminute für Corona-Tote vor Remshaldener Pflegeheim

Schweigeminute
Die elf Kerzen symbolisieren die elf Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie in Remshalden. © Benjamin Büttner

Über die Lage am Remshaldener AWO-Pflegeheim „An den Weinbergen“ haben wir in den vergangenen Wochen mehrmals berichtet. Am 23. Oktober wurde eine Bewohnerin dort positiv auf das Coronavirus getestet. Im Laufe der folgenden Infektionswelle verstarben mehrere Heim-Bewohner, die zwar Vorerkrankungen hatten, aber zuvor stabil waren.

Auch im April hatte es schon Corona-Fälle in dem Pflegeheim gegeben. Insgesamt verstarben nach Angaben der Gemeindeverwaltung dieses Jahr in Folge der Corona-Pandemie im Pflegeheim sieben Menschen sowie vier weitere Remshaldenerinnen und Remshaldener, die nicht im Pflegeheim wohnten.

Elf Kerzen für elf Tote in Remshalden

Für diese elf Menschen fand am Donnerstagabend eine nichtöffentliche Schweigeminute statt. Dabei wurden elf Kerzen für die Toten aufgestellt. Anwesend waren Bürgermeister Reinhard Molt, die Pflegeheimleiterin Ursula Wössner-Ackermann, Elke Kern vom Förderverein Pflegeheim Remshalden sowie Vertreter der Gemeinderatsfraktionen.

„Die Gedenkveranstaltung war gut und wichtig, da man erst in so einem Moment merkt, was die Pandemie eigentlich an Leid und Schmerz auslöst“, so Reinhard Molt, dem es wichtig war, der Menschen zu Gedenken, die dieses Jahr einen stillen und einsamen Tod gestorben sind. Aktuell gibt es nach Auskunft der Verwaltung keine Corona-Fälle mehr in dem Pflegeheim.