Remshalden

„Udo Jürgens forever“: Gelungenes Benefizkonzert der KAB Remshalden

Benefizkonzert
Die vielen Besucher freuten sich über die Udo-Jürgens-Songs. © Benjamin Büttner

Eine bunte Mischung aus dem Lebenswerk von Udo Jürgens präsentierte Pianist Joachim Kessler mit seiner Band am Samstagabend bei dem Benefizkonzert „Udo Jürgens forever“, das die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Remshalden mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael, organisiert hatte.

Die Songs „Merci Cherie“, „Ein ehrenwerten Haus“, „17 Jahr, blondes Haar“, „Ich war noch niemals in New York“ und „Griechischer Wein“ fehlten dabei nicht und begeisterten die zahlreich erschienen Zuhörer. Mit dem Erlös des Benefizkonzertes sollen Projekte der KAB Remshalden in Buyoga in Uganda und in San José Ojetenam in Guatemala unterstützt werden. „Einige der Nöte in den Partnergemeinden der KAB Remshalden sind zeitgleich Projekte, die wir durch unsere Unterstützung voranbringen können“, erläutert Norbert F. Wenzel, der Erste Vorsitzende der KAB Remshalden.

Die Verbindung zwischen San José Ojetenam (Guatemala) und St. Michael Remshalden besteht schon seit vielen Jahrzehnten. Wenzel: „Während dieser Zeit haben wir viele Projekte in San José ins Leben gerufen und unterstützt. Es wurden beispielsweise Mühlen zum Getreidemahlen angeschafft, damit die Campesinos zu einem geringen Preis das Korn mahlen konnten. Es entstanden Fischteiche, mit Forellen aus Deutschland, für die eiweißreiche Ernährung der Bevölkerung, da auf dieser Höhe kaum Nutztierhaltung möglich ist.“

Durch Corona viele Tote

Ein großes Projekt sei das Casa Hogar gewesen, das zuerst als Frauenhaus gedacht war, dann aber zu einer Allgemeinarztpraxis, Kinderarzt-, Zahnarzt-, Frauenarztpraxis, Beratungsstelle für Ernährung und mit einem Psychologen wurde.

„Das heißt nicht, dass dort täglich alle Ärzte zur Verfügung stehen, die einzelnen Praxen sind einmal wöchentlich besetzt oder alle vierzehn Tage“, fügt Wenzel an. Aber vorher habe es für die Bevölkerung nur einen Allgemeinarzt, der einmal pro Woche anreiste, gegeben.

Durch Corona habe es dort viele Kranke und Tote gegeben. Die KAB habe dafür gesorgt, dass die besonders betroffenen Familien mit Grundnahrungsmitteln und Medikamenten versorgt wurden. Auch wurden Sauerstoffgeräte finanziert.

Auf Spenden angewiesen

In Buyoga, Uganda, findet man eine andere Gegebenheit vor. „Wie aus den Nöten der Menschen ein Unterstützungsprojekt entsteht, lässt sich am Gesundheitszentrum in Buyoga deutlich festmachen“, sagt der KAB-Vorsitzende. Vor mehr als 25 Jahren wurde das Gesundheitszentrum, auch mit Unterstützung aus Remshalden, aufgebaut. Einige der Gebäude benötigen immer noch eine Sanierung oder Grunderneuerung.

Wenzel: „In den letzten Jahren haben wir mit der kompletten Renovierung des Doktorhauses bereits den Anfang gemacht. Eine Praxis mit einer angeschlossenen kleinen Wohneinheit steht nun zur Verfügung. Als Nächstes steht nun auf Nachfrage unserer Partner der Kreißsaal im Gesundheitszentrum an.“ Über 90 Prozent aller Geburten in Buyoga seien Hausgeburten. „Bei den anderen Geburten ist medizinische Hilfe unter guten hygienischen Bedingungen und mit entsprechender medizinischer Ausrüstung dringend geboten. Dies leistet das Gesundheitszentrum, die Hygiene und Ausrüstung könnten - besser müssten - drastisch verbessert werden.“

Von Sanitär über Fußboden und Farbe, Mobiliar und Kindernachbetreuung müsse vieles gestemmt werden. Die KAB Remshalden möchte in den kommenden Monaten die Erweiterung und Verbesserung des Kreißsaales in Angriff nehmen. Das sollen die Spenden aus Remshalden und Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Benefizkonzert, finanziell ermöglichen. „Wir haben die Verbesserung und Erweiterung des Kreißsaales zum Projekt der KAB Remshalden gemacht und brauchen hierzu Unterstützung und Spenden.“

Eine bunte Mischung aus dem Lebenswerk von Udo Jürgens präsentierte Pianist Joachim Kessler mit seiner Band am Samstagabend bei dem Benefizkonzert „Udo Jürgens forever“, das die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Remshalden mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael, organisiert hatte.

Die Songs „Merci Cherie“, „Ein ehrenwerten Haus“, „17 Jahr, blondes Haar“, „Ich war noch niemals in New York“ und „Griechischer Wein“ fehlten dabei nicht und begeisterten die zahlreich

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper