Remshalden

Warum vier Klassen der Grunbacher Grundschule nach Hause geschickt werden mussten

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Symbolfoto. © Gabriel Habermann

Wessen Kinder in die Schule oder in den Kindergarten gehen, der muss momentan jederzeit damit rechnen, dass der Nachwuchs coronabedingt nach Hause geschickt werden muss. So geschehen auch an der Grundschule Grunbach, wo in der vergangenen Woche einige Schülerinnen und Schüler nicht mehr in den Präsenzunterricht kommen konnten.

Nachdem zwei Schüler in unterschiedlichen Klassen an der Grundschule Grunbach positiv auf das Coronavirus getestet wurden, mussten die zwei betroffenen Klassen laut der Remshaldener Gemeindeverwaltung in Quarantäne geschickt werden. Die entsprechenden Mitschüler wurden vergangenen Donnerstag (3.12.) mit Schnelltests getestet. Glücklicherweise, so die Verwaltung, waren alle Testergebnisse negativ, und die Schülerinnen und Schüler konnten am Freitag aus der Quarantäne entlassen werden.

Fachkräfte konnten nicht in anderen Klassen unterrichten

Aus schulorganisatorischen Gründen mussten in der vergangenen Woche außerdem zwei weitere Klassen nach Hause geschickt werden. Diese waren allerdings nicht unter Quarantäne. „Wir bemühen uns als Schule sehr, die Zahl der Kontaktpersonen zu reduzieren“, sagt Annette Pohl, die Rektorin der Grundschule Grunbach dazu. Allerdings hatten in den zwei Klassen mit Corona-Fällen Fachkräfte gearbeitet, die, nachdem die Fälle bekanntwurden, nicht mehr in anderen Klassen unterrichten konnten. Deshalb mussten die zwei weiteren Klassen nach Hause geschickt werden. Die betroffenen Klassen seien im Fernunterricht weiter beschult worden. „Das hat sehr gut geklappt“, so Annette Pohl. Auch die Ab- und Rücksprachen mit der Gemeinde, dem Gesundheitsamt, dem Schulamt und den Eltern hätten gut funktioniert.

Eltern wurden fast täglich informiert

„Ich finde, unsere Schule macht das super“, bestätigt die Elternbeiratsvorsitzende Patricia Kilian. Die Schule habe die Eltern noch sonntags informiert und dann nach kurzer Verunsicherung auf Elternseite auch schnell aufgeklärt, welche Klassen nun in Quarantäne mussten und welche nicht. „Wir wurden da wirklich fast täglich informiert, was der Stand der Dinge ist“, so Patricia Kilian. Das Engagement der Lehrkräfte habe sie als überdurchschnittlich empfunden.

Seit Dienstag (8.12) konnten wieder alle Grunbacher Grundschülerinnen und Grundschüler am Unterricht teilnehmen. „Jetzt hoffen wir, dass bis Weihnachten nichts mehr kommt“, sagt Patricia Kilian. „Aber sicher weiß man es auch nicht.“

Auch in den Remshaldener Kindertageseinrichtungen gibt es Corona-Fälle. Nach Auskünften der Verwaltung sind aktuell drei Kindergartengruppen in Quarantäne, und eine Gruppe wurde vorsorglich nach Hause geschickt. Dort stehe noch das Testergebnis der Kontaktperson aus.

Wessen Kinder in die Schule oder in den Kindergarten gehen, der muss momentan jederzeit damit rechnen, dass der Nachwuchs coronabedingt nach Hause geschickt werden muss. So geschehen auch an der Grundschule Grunbach, wo in der vergangenen Woche einige Schülerinnen und Schüler nicht mehr in den Präsenzunterricht kommen konnten.

Nachdem zwei Schüler in unterschiedlichen Klassen an der Grundschule Grunbach positiv auf das Coronavirus getestet wurden, mussten die zwei betroffenen Klassen

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