Rudersberg

Infomesse für Berufseinsteiger

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Große Ausbildungsmesse für den Schwäbischen Wald. © Benjamin Beytekin
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Rudersberg. 22 Betriebe stellten sich 2007 bei der ersten Ausbildungsmesse vor. Zehn Jahre später sind es 52 Betriebe. Es hätten noch mehr sein können, sagt Sabine Kaesser vom Veranstalter, dem Wirtschaftsforum Welzheimer Wald Wieslauftal. Einigen Betrieben musste abgesagt werden. Das Angebot stimmt. Die Nachfrage? Die war groß. Junge Leute im Team, Töchter und Söhne mit Eltern und junge Leute, die sich alleine trauten, besuchten die Messe. Der Tipp der Profis: Neugierig sein!

Da sind sich die Vertreter der Ausbildungsbetriebe einig: Es ist besser, die Jugendlichen verhaspeln sich, wenn sie mit den Betrieben in Kontakt treten, als dass sie schüchtern ein paar Blicke auf Kugelschreiber und Plakate werfen und ihrer Wege ziehen. Neugierig sein! Das ist der Rat der Verantwortlichen. Mutig sein, offen sein, rät Sabine Kaesser, stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftsforums. „Aufregung heißt, dass die Jugendlichen interessiert sind“, sagt sie. Und das sei ein gutes Zeichen. Das ist eine wichtige Lektion für die angehenden Azubis: Traut euch!

Arbeitgeber von sich aus ansprechen

Die Ausgangslage für die jungen Leute, egal welcher Schulform, ist nicht schlecht. Mehr als 100 Ausbildungsberufe in unterschiedlichen Branchen und Bereichen werden vorgestellt: Handwerk, soziale Berufe, Dienstleister und mehr. Die Arbeitgeber sind auf der Suche nach neuen Kräften. Da gibt es Unterschiede, manche finden schwerer Nachwuchs als andere Unternehmen und Betriebe. Daniela Faust, Sparkasse Waiblingen, und Karl-Thomas Starke, Volksbank Welzheim, bestätigen jedoch einen Trend. Vor einigen Jahren gab es noch deutlich mehr Bewerber auf einen Ausbildungsplatz. Das habe sich gewandelt. Heute seien es rund 15, sagt Daniela Faust. Es ist nicht allzu viele Jahre her, da waren es 30 bis 40 oder mehr. Faust rät den jungen Leuten, das Gespräch mit einem möglichen Arbeitgeber selbst in die Hand zu nehmen.

Nicht seine Eltern vorschicken

„Es ist schade, wenn die Eltern für die Kinder sprechen“, sagt sie. Dass die Jugendlichen nervös sind, das sei normal und kein Punkt, den man dem Nachwuchs negativ auslege. Unterstützung von den Eltern sei positiv, doch die Suche nach einem Job sei eben ein Schritt in die Welt der Erwachsenen, den die jungen Leuten selbst wagen und einleiten sollten. „Hauptsache ist, wir nehmen wahr, dass Interesse vorhanden nicht“, sagt Daniela Faust. Und das merke man eben nicht, „wenn Mama spricht“. Die heutige Lage für junge Leute sei doch „komfortabel“. Warum?

„Wir brauchen nicht nur theoretisch-geschulte Leute“

Karl-Thomas Starke und Sabine Kaesser sprechen den Demografischen Wandel an. Es bewerben sich weniger Menschen als noch vor Jahren. Außerdem sei da noch die von der Politik und auch von vielen Eltern vorangetriebene Akademisierung der Berufswelt: „Immer mehr Jugendliche studieren“, sagt Starke. Das ist, aus Sicht der Ausbildungsbetriebe, ein Problem – und eine Chance. Mittlerweile bemühe man sich aktiv um Studienabbrecher, sagt WWW-Vorstand Starke. Die Messe sei wichtig, um zu zeigen, wie „toll das duale Ausbildungssystem in Deutschland“ ist, welche Chancen es biete. Gebhard Gerweck, Firma WERU, betont: Auch mit einem Realschulabschluss könne man Bereichsleiter werden! Die Arbeitgeber hätten großes Interesse daran, ihre Mannschaft von morgen auszubilden. „Wir brauchen nicht nur theoretisch-geschulte Leute“, sagt er.

Auch wenn man scheitert: weitermachen

Einige Firmen präsentieren bewusst kleinere Maschinen, zeigen, dass es sich bei ihnen um Technik dreht. Michel Löffler ist selbst noch Azubi. Der angehende Industriekaufmann, Firma Baier, freut sich über das große Interesse der jungen Leute. Diese nutzten die Chance, Arbeitgeber kennenzulernen. Nach dem Gehalt frage kaum einer, sondern eher nach den Möglichkeiten, nach der Schule in die Berufswelt einzusteigen. Viele wollten wissen, zu welchem Beruf, der eigene Abschluss befähigt oder welche Berufe höhere Abschlüsse benötigten.

Harald Leng vom Wirtschaftsforum betont, wie attraktiv die Aus- und Fortbildung ist. Und wer mit 21 Jahren auch vorerst gescheitert sei, habe das ganze Leben noch vor sich! „Weitermachen“, sagt Leng. Und die Jugendlichen, egal auf welche Schule sie gehen, müssten wissen, dass nach der Schule noch nichts geschafft wurde. Das sei nur die erste übersprungene Hürde.

Jugendliche haben weniger Hemmungen, Azubis anzusprechen

Auch darum sind bei den Ständen der meisten Betriebe junge Leute vor Ort. Das ermögliche Gespräche fast auf Augenhöhe, wie die Verantwortlichen sagen. Junge Leute fragen lieber junge Leute als den erfahrenen Personalchef im Anzug. Die Personaler kommen mitunter unauffällig hinzu, wenn sich ein Gespräch entwickelt. Sabine Kaesser ist sich sicher, dass am Samstag einige Ausbildungsverträge, vielleicht erst per Handschlag, abgeschlossen worden sind. Und die Unternehmen wissen, dass sie junge Leute erreicht haben, die sich vielleicht im nächsten Jahr bei ihnen bewerben werden. Hoffentlich mit Erfolg.

Wandel

Marcel Patotski, Lorsch Schweißtechnik, macht eine Ausbildung zum Lagerlogistiker. Er wisse schon, dass dabei viele an „Paletten schleppen“ denken. Weit gefehlt. Das sei ein Ausbildungsgang, so Sabine Kaesser, der in den vergangenen Jahren aufgewertet worden sei. Den jungen Mann reizt das Kaufmännische und das Technische. Er arbeitet mit SAP-Systemen. Das sei anspruchsvoll und abwechslungsreich, sagt er. Sabine Kaesser weist daraufhin, wie wichtig es sei, sich zu informieren, wie sich Berufe gewandelt haben – und dass es in vielen Bereichen, auch in sozialen Berufen, verbesserte Verdienstmöglichkeiten gibt.