Rudersberg

Neue E-Ladesäule am Rudersberger Rathaus: Stromtanken ist jetzt nicht mehr kostenlos

Ladesäule
EnBW-Kommunalberater Alexander Weihler und Rudersbergs Bürgermeister Raimon Ahrens testen die neue Ladesäule. © Gabriel Habermann

Gut frequentiert war sie bislang, bisweilen wurde sie von Elektroauto-Besitzern auch ganz gezielt angesteuert: die Ladesäule am Rudersberger Rathaus. Bis vor kurzem war sie nämlich noch kostenlos. Ein Relikt war dies aus der Pionierzeit der Elektromobilität. Doch mit dem von der Gemeinde subventionierten Strom ist es jetzt vorbei. Der Gemeinderat hat es so beschlossen und die EnBW umgesetzt.

Eine Schnellladesäule hätte sich an der Stelle nicht gelohnt

Installiert wurde auf dem Parkplatz eine neue Säule mit zwei Ladepunkten, die Wechselstrom mit bis zu 22 Kilowatt Leistung liefern. „Eine Umrüstung wäre sehr kompliziert und teuer gewesen“, sagt Bürgermeister Raimon Ahrens.

Ganz bewusst habe man sich gegen eine Gleichstrom-Ladesäule (DC) entschieden, auch wenn mit dieser deutlich schneller geladen werden könnte. Doch eine DC-Säule wäre nicht nur in der Anschaffung, sondern auch für die Nutzer teurer gewesen. „Außerdem erwartet man da einen gewissen Durchsatz von Fahrzeugen, die schnell laden müssen, wie an Autobahnen oder Tankstellen.“ Der sei in der Rudersberger Ortsmitte indes nicht gegeben.

Halbe Stunde Ladezeit für 50 Kilometer Reichweite

Mit der neuen Ladesäule reicht, so schätzt es der EnBW-Kommunalberater Alexander Weihler, eine halbe Stunde Laden für bis zu 50 Kilometer Reichweite. Geladen wird ausschließlich mit Ökostrom.

Die Kilowattstunde kostet im Normaltarif 45 Cent, für Viellader gibt es die Kilowattstunde in einem Tarif bereits für 36 Cent. Bezahlt werden kann kontaktlos mit der Mobility-Plus-App der EnBW.

Errichtet wurde die Säule bereits vor einigen Wochen. Jetzt wurden auch die entsprechenden Markierungen angebracht. Der Elektroauto-Parkplatz vor dem Rathaus ist damit voll nutzbar. Die Rudersberger Verwaltung wird nun beobachten, wie sich die neue kostenpflichtige Säule auf das Nutzungsverhalten auswirkt. „Wir wollen nach einem Jahr bilanzieren, wie stark sie genutzt wird“, sagt Ahrens.

Gut frequentiert war sie bislang, bisweilen wurde sie von Elektroauto-Besitzern auch ganz gezielt angesteuert: die Ladesäule am Rudersberger Rathaus. Bis vor kurzem war sie nämlich noch kostenlos. Ein Relikt war dies aus der Pionierzeit der Elektromobilität. Doch mit dem von der Gemeinde subventionierten Strom ist es jetzt vorbei. Der Gemeinderat hat es so beschlossen und die EnBW umgesetzt.

Eine Schnellladesäule hätte sich an der Stelle nicht gelohnt

Installiert wurde auf

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