Rudersberg

Rudersberg schafft innerorts 15 neue Parkplätze

ParkplaetzeRudersberg
Hier an der Ecke Bahnhofweg/Kurze Straße werden bis zum Frühjahr 15 Parkplätze entstehen. © Gaby Schneider

Bereits im vergangenen Jahr hat die Gemeinde zusätzliche Parkplätze im Hauptort Rudersberg ausgewiesen. Jetzt sollen 15 weitere hinzukommen. Zwar diesmal nicht direkt an der Ortsdurchfahrt, aber immer noch mitten im Zentrum, genauer: in der Kurzen Straße an den Bahngleisen.

Die Gemeinde entspricht damit einem Wunsch, der aus der Bürgerschaft und aus dem Gemeinderat wiederholt an die Verwaltung herangetragen wurde – auch, um den Einzelhandel im Ort zu unterstützen. „Wir wollen damit die Parksituation im Ortskern verbessern und den Geschäften Möglichkeiten für Parkplätze geben“, sagte Bürgermeister Raimon Ahrens kürzlich als Begründung im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt.

Parkscheiben sollen gegen Dauerparker helfen 

Möglich geworden ist die jetzt beschlossene Erweiterung, weil im Zuge des Umlegungsverfahrens Mühlbach die Gemeinde im hinteren Bereich der Straße Flächen zugeteilt bekam. Noch ist an dieser Stelle eine Wiese, doch im Zuge der Erschließung des Baugebiets soll die Fläche einen wassergebundenen Belag erhalten und die Zufahrt asphaltiert werden. Die nicht als Parkplatz ausgewiesene Fläche auf dem Grundstück wird begrünt und bepflanzt.

Außerdem will die Gemeinde acht öffentliche Parkplätze in der Schulstraße zu Kurzzeitparkplätzen mit Parkscheibenregelung machen. In der Sitzung des Bauausschusses sagte Bürgermeister Ahrens dazu: „Es gibt durchaus Parkplätze in der Ortsmitte, aber ein Teil weiß nicht, wo sie sich befinden und ein weiterer Teil davon ist mit Dauerparkern belegt.“

Um Bürger und Besucher besser über die Parkplatzsituation zu informieren, plant die Gemeinde deshalb einen Flyer, der die Parkmöglichkeiten im Ort aufzeigen soll. Er soll in den Rudersberger Geschäften ausgelegt werden.

In der Kurzen Straße ist auch eine Elektro-Ladesäule geplant

Steffen Knödler (Freie Wähler) lobte das Bauvorhaben und die Idee mit dem Flyer ausdrücklich: „Wir müssen etwas tun. Das ist ein erster guter Schritt. Auch auf die Parkplätze hinzuweisen ist wichtig.“

Sein Fraktionskollege Thomas Keller wollte wissen, ob für die 15 neuen Parkplätze auch die Parkscheibenregelung gilt, um mögliche Dauerparker von dort fernzuhalten, was die Verwaltung bejahte.

Frank Weller (ebenfalls Freie Wähler) bat darum, auch eine Lademöglichkeit für Elektroautos zu schaffen. Und Lisa-Marie Funke (Rudersberger Bürger) sagte: „Ein behindertengerechter Parkplatz wäre auch nicht schlecht.“

Beides, die Ladesäule und den Behindertenparkplatz, will die Gemeinde jetzt bei der Umsetzung miteinbeziehen.

Einstimmig wurde dann im Ausschuss der Bau der neuen Parkplätze beschlossen. Für die Baumaßnahme rechnet die Gemeinde mit Kosten in Höhe von 50 000 Euro. Da sich das Grundstück im Bereich des Sanierungsgebiets Ortskern IV befindet, erhält die Gemeinde je nach Herstellungskosten Fördergelder von bis zu 30 000 Euro.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Gemeinde zusätzliche Parkplätze im Hauptort Rudersberg ausgewiesen. Jetzt sollen 15 weitere hinzukommen. Zwar diesmal nicht direkt an der Ortsdurchfahrt, aber immer noch mitten im Zentrum, genauer: in der Kurzen Straße an den Bahngleisen.

Die Gemeinde entspricht damit einem Wunsch, der aus der Bürgerschaft und aus dem Gemeinderat wiederholt an die Verwaltung herangetragen wurde – auch, um den Einzelhandel im Ort zu unterstützen. „Wir wollen damit

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