Rudersberg

Rudersberger Gemeinderäte sollen neue Tablets erhalten - nicht alle sind dafür

RudVoltaik
Der Rudersberger Gemeinderat. © Ralph Steinemann Pressefoto

Für die kommunalpolitische Arbeit ist digitale Technik inzwischen unerlässlich. Die Zeiten, in denen Unterlagen für den Gemeinderat noch auf Papier zugeschickt und bearbeitet wurden, gehören in den allermeisten Kommunen der Vergangenheit an. So auch in Rudersberg, wo die Räte deshalb Tablets der Gemeinde für ihre Gremiumstätigkeit nutzen können.

Bestehende Geräte sind bereits sieben Jahre alt

Diese sollen nun erneuert werden. Denn die vorhandenen iPads sind bereits 2014 angeschafft worden und technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Die CDU-Fraktion hat die Ersatzbeschaffung im Rahmen der Haushaltsberatungen angeregt. Eigentlich war diese für Ende 2022 geplant. Es hat sich aber gezeigt, dass einzelne Anwendungen und Installationen teilweise schon jetzt nicht mehr vollständig nutzbar sind.

Das führt insbesondere bei neuen Updates und Programmerweiterungen zu Problemen. Aus diesem Grund hat die Verwaltung empfohlen, die Ersatzbeschaffung jetzt vorzuziehen. Für alle Gremienmitglieder sollen (wegen Wartung und Unterhaltung) einheitlich neue Geräte angeschafft werden.

Auch Ortschaftsräte sollen neue Geräte erhalten

Wie viel dies kosten wird, dazu konnte Hauptamtsleiter Achim Laidig in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats aber noch keine Aussage machen. „Die Angebote stehen noch aus.“ Man wolle die Anschaffung noch in diesem Sommer angehen und dann im kommenden Jahr auch die Ortschaftsräte mit aktuellen digitalen Endgeräten versorgen. Den Räten werde die Gemeinde dann ein Angebot machen, falls sie die jetzigen iPads zu einer Restsumme übernehmen wollten.

Bürgermeister Raimon Ahrens sagte: „Bei allen Haken und Ösen, die es mit sich bringt, hat sich das digitale Arbeiten doch bewährt.“ Insbesondere die Möglichkeit, in Vorlagen digital zu recherchieren und die Einsparung von jeder Menge Papier nannte der Bürgermeister als Vorzüge.

Rudersberger Bürger sprechen sich dagegen aus

„Bei uns funktionieren alle“, gab indes Wolfgang Bogusch für seine Fraktion der Rudersberger Bürger an. Er schlug deshalb vor, nur jene Tablets auszutauschen, bei denen es Probleme gebe. Das lehnte Ahrens jedoch ab. „Unser Problem ist die Wartung. Deshalb wollen wir ein einheitliches Modell und kein Sammelsurium.“ Bei sechs Nein-Stimmen und einer Enthaltung schloss sich das Gremium mehrheitlich dem Vorschlag der Verwaltung an.

Für die kommunalpolitische Arbeit ist digitale Technik inzwischen unerlässlich. Die Zeiten, in denen Unterlagen für den Gemeinderat noch auf Papier zugeschickt und bearbeitet wurden, gehören in den allermeisten Kommunen der Vergangenheit an. So auch in Rudersberg, wo die Räte deshalb Tablets der Gemeinde für ihre Gremiumstätigkeit nutzen können.

Bestehende Geräte sind bereits sieben Jahre alt

Diese sollen nun erneuert werden. Denn die vorhandenen iPads sind bereits 2014

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