Rudersberg

Steinwürfe auf Autos: Weiterer Fall in der Region

Steinwürfe auf Autos: Weiterer Fall in der Region_0
Auch in Haubersbronn wurde ein Fahrzeug mit Steinen beschädigt. © Polizei

Rudersberg.
Abgeschlagene Spiegel, zerkratzter Lack, Unbekannte, die über Autos steigen: Sachbeschädigungen an Fahrzeugen gehören für die Polizei zum Alltagsgeschäft. Oft steckten dahinter persönliche Motive, sagt Rudolf Biehlmaier, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Aalen.

Zahlreiche Fälle in diesem Jahr

Auch dass Heckscheiben von Autos zertrümmert werden, kommt immer wieder vor. Dazu genügt ein kurzer Blick in unser Archiv: Am 21. November erwischte es einen Ford in Schwaikheim, am 12. November einen Hyundai in Waiblingen. Am 28. Oktober vier Fahrzeuge in Schorndorf und dem Stadtteil Weiler. Am 13. September meldete die Polizei eine eingeschlagene Heckscheibe in Welzheim. Am 5. August schlugen Unbekannte die Heckscheibe eines Schulbusses ein, am 26. Mai wurde die Heckscheibe eines in Welzheim geparkten Daimlers mit einem spitzen Gegenstand zerstört. Und rund um den 1. Mai wurden die Heckscheiben eines Fahrzeugs in Winnenden sowie zweier in Urbach beschädigt.

Am späten Sonntagabend hat es nun sechs Autos in Rudersberg erwischt: Unbekannte haben, wie berichtet, mit Steinen die Heckscheiben zertrümmert. Und das mit großer Wucht, weshalb die Polizei davon ausgeht, dass sie aus einem fahrenden Auto geworfen wurden. Auch in der Rudersberger Facebook-Gruppe berichtet eine Betroffene von einem durch den Ort rasenden Auto, aus dem große Steine geworfen wurden. „Keine Ahnung, was bei solchen Leuten im Kopf abgeht“, kommentiert dies eine andere Nutzerin.

Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Fälle in Zusammenhang mit Taten in Haubersbronn und Welzheim stehen, wo am 31. November, über die Weihnachtsfeiertage sowie an diesem Montag insgesamt 20 Autos mit Pflastersteinen beschädigt und zum Teil mit Mehl beworfen wurden, in einem Fall auch ein fahrender Zug. „Beim Spurenbild gibt es Parallelen“, sagt Polizeisprecher Biehlmaier.

Neuer Fall in Lorch

Aus Lorch-Waldhausen hat die Polizei nun einen Fall gemeldet, der sich in der Nacht auf Montag zwischen 0 und 7 Uhr morgens zugetragen hat. Dort wurde die Heckscheibe eines Fahrzeugs mit einem Stein zerstört. An dem Audi, der in der Lorcher Straße nahe dem Bahnhof stand, wurde außerdem das rechte Rücklicht beschädigt. Der Polizeiposten Lorch sucht nach Zeugenhinweisen unter der Telefonnummer 07172/73 15.

Ein Zusammenhang mit den Fällen in Rudersberg, Haubersbronn und Welzheim ließe sich nicht ausschließen, teilt Polizeisprecher Biehlmaier mit. „Die örtliche Abweichung spricht aber nicht dafür.“ Es sei zudem noch nicht sicher, ob der Stein auch in diesem Fall aus einem fahrenden Auto geworfen wurde.

Das Motiv ist noch unklar

Aufgrund der hohen Anzahl an beschädigten Fahrzeugen dürfte in der Tatserie von Rudersberg, Welzheim und Haubersbronn übrigens kein persönlicher Grund, sondern eher Zerstörungswut das Motiv sein, vermutet Biehlmaier. Die Aufklärungsquote sei in solchen Fällen meist eher gering, die Täter würden oftmals nicht ermittelt. Und selbst wenn dies gelinge, bleibe das Motiv manchmal im Dunkeln.

Wer zur Aufklärung der Fälle etwas beitragen kann: Die Polizei Rudersberg hat die Ermittlungen übernommen und sucht unter der Telefonnummer 07183/92 93 16 nach Hinweisen.

Rudersberg.
Abgeschlagene Spiegel, zerkratzter Lack, Unbekannte, die über Autos steigen: Sachbeschädigungen an Fahrzeugen gehören für die Polizei zum Alltagsgeschäft. Oft steckten dahinter persönliche Motive, sagt Rudolf Biehlmaier, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Aalen.

Zahlreiche Fälle in diesem Jahr

Auch dass Heckscheiben von Autos zertrümmert werden, kommt immer wieder vor. Dazu genügt ein kurzer Blick in unser Archiv: Am

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