Rudersberg

Von Spielplatz bis Schulkooperation: Was TSV Rudersberg Tennis für Kinder macht

SpielplatzTSV
Am neuen Spielplatz (von links): Bürgermeister Raimon Ahrens, Bauhofmitarbeiter Michael Nothdurft und Martin Layer, Tennisvorstände Diana Mürdter und Carolin Reuschel sowie Matthias Mürdter und Dieter Köngeter, die bei der Kooperation mit den Kitas engagiert sind. © Gaby Schneider

Vor drei Jahren lag die Jugendarbeit bei der Tennisabteilung des TSV Rudersberg darnieder. Heute sind dort mehr als 50 Kinder aktiv, es gibt Kooperationen mit dem Schulzentrum und zwei Kindergärten – und jetzt auch wieder einen eigenen Spielplatz auf dem Sportgelände. Mit viel Engagement hat sich der Verein wieder auf die Erfolgsspur beim Nachwuchs gebracht.

Neuer Spieplatz auf dem Sportareal Meikenmichel

Zwischen dem Vereinsheim und den Tennisplätzen gibt es seit kurzem eine Rutsche mit Klettergerüst, Sandspielgerät sowie eine Schaukel. Einen Spielplatz gab es dort schon zuvor, wie Dieter Köngeter vom TSV berichtet, „aber der war nicht mehr TÜV-tauglich“. Nun ist dort wieder ein Platz, an dem die kleinen Kinder sich sinnvoll die Zeit vertreiben können, während Mama und Papa oder die größeren Geschwister Sport treiben.

Umgesetzt wurde die Maßnahme vom Verein gemeinsam mit der Verwaltung durch den Bauhof, namentlich den beiden Mitarbeitern Achim Nothdurft und Martin Layer. Für die beiden gibt es von Dieter Köngeter kräftig Lob, wie für die Arbeit der Gemeinde insgesamt. „Die Art und Weise, wie Kinder und Jugendliche im Fokus stehen, ist toll“.

„Davon profitiert das ganze Sportareal“ – und auch die Nachbarschaft

Bürgermeister Raimon Ahrens nimmt das Lob dankend an. Denn „wir wollen verstärkt die Jugendarbeit in Angriff nehmen“. Auch das Thema Vereinsvernetzung wolle die Gemeinde in den Mittelpunkt rücken – spätestens ab Frühjahr 2023, wenn der künftige Ortsvorsteher von Schlechtbach sein Amt antritt. Denn 50 Prozent seiner Stelle sind für diese Vernetzung vorgesehen.

Der Bürgermeister lobt die Tennisabteilung für ihr Engagement. „Der Verein hat den Spielplatz finanziell unterstützt“, außerdem komme er nicht nur den Tennisspielern zugute, sondern auch den Fußballern, die nebenan ihren Rasen haben. „Davon profitiert das ganze Sportareal Meikenmichel“, sagt Ahrens. Und nicht zuletzt können auch die Kinder auf der Nachbarschaft die Spielgeräte nutzen, solange auf dem Vereinsgelände Betrieb herrscht.

Im ersten Jahr ist das Training im Verein kostenlos

Diana Mürdter, die zusammen mit Carolin Reuschel nicht nur am Schulzentrum unterrichtet, sondern auch die Tennisabteilung leitet, betont: „Die Kinder brauchen die anderen Kinder und sie brauchen sinnvolle Beschäftigung“. Das soziale Miteinander sei wegen der Pandemie zuletzt etwas zu kurz gekommen. Auf dem Spielgelände können sie nun klettern, rutschen und toben – und das an der frischen Luft. „Und vielleicht wollen sie dann auch mal den Tennisschläger in die Hand nehmen“, sagt Mürdter lächelnd. Im ersten Jahre ist das Training für Kinder und Jugendliche übrigens kostenlos. Ab dem zweiten Jahr kostet es gerade mal fünf Euro im Monat.

Rudersberger Mädchen und Jungen an Sport und Bewegung herangeführt werden auch bei einer Kita-Kooperation des TSV. Einmal in der Woche gibt es für die Villa Sonnenschein und dem Oberndorfer Kindergarten ein sportliches Angebot in der Wieslaufhalle. Für Dieter Köngeter, der das Matthias Mürdter gemeinsam stemmt, ist der Montag immer „ein echtes Highlight“ in der Woche, denn „niemand kann sich so leicht begeistern wie Kinder“.

Vereinsarbeit funktioniert nur mit engagierten Eltern

Eine Kooperation gibt es auch mit dem Schulzentrum in Rudersberg, so Diana Mürdter, etwa bei „Jugend trainiert für Olympia“. Die Schule nutze das außerdem, „um den Ganztagesbetrieb sinnvoll zu rhythmisieren“. In Zukunft werde das Thema noch an Bedeutung gewinnen, sagt Bürgermeister Ahrens, der zugleich betont: „Vereinsarbeit funktioniert nur mit dem Engagement der Eltern“.

Bei der Tennisabteilung des TSV Rudersberg scheint das jedenfalls zu klappen. In den vergangenen drei Jahren konnte sie die Mitgliederanzahl auf 130 beinahe verdoppelt. Und mit dem neuen Spielplatz sowie den vielen Kooperationen dürften es in Zukunft sicher nicht weniger werden.

Vor drei Jahren lag die Jugendarbeit bei der Tennisabteilung des TSV Rudersberg darnieder. Heute sind dort mehr als 50 Kinder aktiv, es gibt Kooperationen mit dem Schulzentrum und zwei Kindergärten – und jetzt auch wieder einen eigenen Spielplatz auf dem Sportgelände. Mit viel Engagement hat sich der Verein wieder auf die Erfolgsspur beim Nachwuchs gebracht.

Neuer Spieplatz auf dem Sportareal Meikenmichel

Zwischen dem Vereinsheim und den Tennisplätzen gibt es seit kurzem eine

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