Schorndorf

Überholabstände zwischen Autos und Fahrrädern werden untersucht

Kopie von Radler
Symbolbild: Radfahrer in der Stadt. © Gabriel Habermann

Die Stadt Schorndorf hat sich zuletzt erfolgreich auf eine Ausschreibung der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) beworben. Gemeinsam mit neun weiteren Kommunen, der AGFK-BW sowie der Hochschule Karlsruhe sollen kommunale Konzepte zur Einhaltung gesetzlicher Überholabstände zwischen dem Kfz-Verkehr und Radfahrern erarbeitet werden.

Abstandsmessungen

Im Rahmen des Projektes gÜ-Rad werden hierfür Abstandsmessungen unternommen. Alltagsradfahrende, die regelmäßig mit dem Rad in Schorndorf unterwegs sind, erhalten für ihr Fahrrad eine „Abstandsbox“, mit der die Forscherinnen und Forscher der Hochschule Karlsruhe mittels Sensoren Überholvorgänge protokollieren.

Diese Messungen starten erstmals im Sommer 2022 und finden ein zweites Mal im Frühjahr 2023 für jeweils vier Wochen statt. Aus den Ergebnissen der Messungen sollen Handlungsmaßnahmen abgeleitet werden. Mögliche Maßnahmen könnten das Aufstellen des neuen Verkehrszeichen 277.1 (Verbot des Überholens von einspurigen Fahrzeugen für mehrspurige Kraftfahrzeuge und Krafträdern mit Beiwagen), Markierungen oder auch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit sein.

Ziel: Entspanntes Miteinander von Auto- und Radfahrern

Aus den Ergebnissen der Messungen wird schlussendlich ein Handlungsleitfaden entwickelt, der Empfehlungen in Bezug auf die Möglichkeiten zur Erhöhung der Sicherheit beim Überholabstand zwischen Kraftfahrzeug und Rad geben soll. Weitere Infos erhält hat Patrick Hippich, Radwegekoordinator der Stadt Schorndorf, Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. E-Mail: patrick.hippich@schorndorf.de oder0 71 81 / 6 02 10 21.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert, welcher aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages initiiert wurde.

Die Stadt Schorndorf hat sich zuletzt erfolgreich auf eine Ausschreibung der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) beworben. Gemeinsam mit neun weiteren Kommunen, der AGFK-BW sowie der Hochschule Karlsruhe sollen kommunale Konzepte zur Einhaltung gesetzlicher Überholabstände zwischen dem Kfz-Verkehr und Radfahrern erarbeitet werden.

Abstandsmessungen

Im Rahmen des Projektes gÜ-Rad werden hierfür Abstandsmessungen

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