Schorndorf

25.000 Besucher und gute Stimmung beim "Frühlingserwachen" in Schorndorf

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Frühlingserwachen
Auf dem Archivplatz hatten Jung und Alt Spaß im Karussell. © Gabriel Habermann
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Frühlingserwachen
Gute Stimmung, viele Leute und perfektes Wetter: Die Schorndorfer Innenstadt blühte am Sonntag wieder auf. © Gabriel Habermann

Schritttempo? Das war an vielen Stellen in der Schorndorfer Altstadt an diesem Tag absolute Höchstgeschwindigkeit! Da musste man oft schon mit Turbo-Augen auf enge Lücken sehen. Ansonsten schoben sich Tausende Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag mit buntem Programm eher gemächlich, unaufgeregt und ohne zu drängeln durch die Straßen und Gassen, in die Läden und vor die zahlreichen Stände. Schneckentempo also.

Und alle scheinen es nach den zwei Jahren pandemiebedingter Pause genossen zu haben. Dazu spendete eine höchst geneigte Sonne am blauen Himmel ihre wärmenden Strahlen. Ja, man spürte es endlich mal wieder: Schorndorf blüht.

Ein Frühlingstag, der besonders auch wieder viele Familien in die Stadt zog

Und zwar vor Geschäftssinn, Ideenreichtum und sozialem Engagement. All das war vom lokalen Einzelhandel über diverse Bürgerinitiativen bis hin etwa zum Stand des Familienzentrums an diesem Sonntag reichlich vertreten und wurde von vielen Besuchern sichtlich dankbar angenommen und genossen.

Und es war, wie man allenthalben sehen konnte, wieder einmal auch ein großer Familientag. Auf dem Archivplatz lud ein kleiner Rummelplatz zu Karussellfahrten ein. Zwischen bunten Luftballons und gebrannten Mandeln gab es eine „Game-Station“ und für die ganz Kleinen die Fahrt mit dem Westernexpress auf ratternden Schienen.

Dichter Personenverkehr vor den Ständen des sizilianischen Marktes, aber auch auf der Schlemmermeile in der Höllgasse, wo draußen kaum mehr ein Plätzchen an den mit Aperol beladenen Tischchen zu finden war. Weit offen standen dagegen ein paar Schritte weiter, auf dem Unteren Marktplatz, die Türen der neuesten Wagen etlicher Automobilhändler der Stadt. Das äugende Interesse auf Sprit- und Stromverbrauch war groß.

Veranstalter geben sich vollstens zufrieden

Während auf dem Oberen Marktplatz und vor dem El Mundo viele Informationen zu ökologischen Fußabdrücken, die sich durch einen Krieg unerwartet zuspitzen, ausgetauscht wurden.

Schorndorf blüht. Ja, und es scheint lebendig genug, sich dieses Blühen auch in der Zukunft bewahren zu wollen. Und ja, was wäre so ein verkaufsoffener Sonntag ohne Sonderangebote? So waren einmal mehr die Schnäppchentüten mit Handtaschen vor Lederwaren Uhlig in der Palmstraße der Renner. Und etwas weiter stand vor einem Textilgeschäft zu lesen: „Nur heute! Kaufe drei, zahle zwei!“ Wer wollte da nicht mit dabei sein?

Zufriedene Gesichter am Ende auch bei Veranstaltungsleiter Andreas Fink und Lars Scheel vom einladenden städtischen Eigenbetrieb Tourismus und Citymanagement. „Gigantisch“, fasst Fink zusammen. „Glückliche Aussteller, und alle sind froh, dass wieder etwas los war!“ Und Scheel freut sich: Auch die Gastronomie hat von dem Event profitiert. Die haben ja gelitten die vergangenen Jahre.“ Über eine Frequenzmessung über WLAN an acht Standorten ist man auf eine Zahl von etwa 25.000 Besuchern gekommen. „Frühlingserwachen, das ist Werbung für die ganze Stadt“, freute sich Andreas Fink denn auch über die vielen Gäste von außerhalb.

Schritttempo? Das war an vielen Stellen in der Schorndorfer Altstadt an diesem Tag absolute Höchstgeschwindigkeit! Da musste man oft schon mit Turbo-Augen auf enge Lücken sehen. Ansonsten schoben sich Tausende Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag mit buntem Programm eher gemächlich, unaufgeregt und ohne zu drängeln durch die Straßen und Gassen, in die Läden und vor die zahlreichen Stände. Schneckentempo also.

Und alle scheinen es nach den zwei Jahren pandemiebedingter Pause genossen

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