Schorndorf

Am ersten Adventswochenende: Q-Galerie Schorndorf wird zum Pop-up-Kunstkaufhaus

Kunstmarkt 2018
Ein Bild vom Kunstmarkt 2018 © Kulturforum

Der ganze Raum ist in Weiß gehalten, strahlend hell wirkt er auf den Besucher. „Zeitgemäß, schick, anders und übersichtlich organisiert“, nennt es die Schorndorfer Künstlerin Ebba Kaynak. Sie ist eine von rund 30 Kunstschaffenden die ihre Werke im Pop-up-Kunstkaufhaus anbieten wird.

Von Freitag, 25. November, bis Sonntag, 27. November, verwandelt sich nämlich die Q-Galerie für Kunst Schorndorf erstmalig in solch ein temporäres Kaufhaus, wo sich ganz besondere Geschenke finden lassen: Vom kleinen Bild bis zur großen Skulptur, von ausgefallenen Fotografien bis zur Schorndorfer Edition – hier gibt es professionelle Kunst von Künstlern und Künstlerinnen aus Schorndorf und der Region zu entdecken und natürlich zu kaufen.

Das neue Pop-up-Format des Kulturforums Schorndorf in Kooperation mit dem Kunstverein Schorndorf ersetzt den Kunstmarkt, der 30 Jahre traditionell am ersten Adventswochenende zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit gehörte.

Charakter eines Kaufhauses

„Ich habe den Kunstmarkt immer als Künstlerweihnacht gesehen und es genossen“, sagt Ebba Kaynak. Aber in den vergangenen Jahren – die Zeit vor Corona – habe das Kaufinteresse bei den Besuchern des Kunstmarktes abgenommen. Einige Künstler hätten gut verkauft, andere nur wenig bis gar nichts. Doch so ganz wollte man das Ereignis zum ersten Adventswochenende nicht streichen. So wurden Pläne für ein Kunstkaufhaus geschmiedet. Da seien viele kreative Meinungen entstanden, die zum Teil auch voneinander abgewichen seien. Kaynak: „Aber schlussendlich gibt der Charakter eines Kaufhauses die Aufbaustruktur vor und es erleichtert so manches.“

Im Gegensatz zum Kunstmarkt hätten die Vorbereitung und der Aufbau einige Zeit mehr in Anspruch genommen – und das, obwohl die Gestaltung des Kunstmarktes schon aufwendig war.

Aufgeteilt in Kaufhaus-Abteilungen bietet das Kunstkaufhaus eine neue Erfahrung, Kunst zu kaufen. Die Werke hängen nicht nur an der Wand, sondern sind beispielsweise auch aufgestellt. „Wir haben ausrangierte Regale vom Kaufhaus Bantel erhalten, die wir sehr gut nutzen können, um unsere Kunst zu präsentieren“, sagt die Schorndorferin. Das sorge für ein gewisses Ladenflair. Sie selbst präsentiere ihre Serie „Sonderposten“ – zu so „günstigen Preisen, wie ich sie seit Jahren nicht hatte“, so Ebba Kaynak lachend.

Viele Kunstschaffende sind dabei

Im Unterschied zum Kunstmarkt werden die Kunstschaffenden nicht durchgehend anwesend sein. „Wir sind in Schichten eingeteilt und vertreten dann sozusagen jeweils auch die Kollegen.“ Die anwesenden Künstler beraten die Besucher dann, wenn nötig, und sind die Ansprechpartner vor Ort. Zu den weiteren Künstlern neben Ebba Kaynak zählen Barbara Bucher, Renate Busse, Yana Duga, Anna Eiber, Burga Eiber, Martha Ehrlich, Kurt Entenmann, Kathrin Feser, Simone Fezer, Ratko Gali, Maria Gideon, Stanislaus Müller Härlin, Barbara Kastin, Alfons Koller, Regine Richter, Andreas Ronge, Dorothea Schütz, Michael Schützenberger, Eva Schwanitz, Herbert Seybold, Jule Sonnentag, Marlies Spiekermann, Christiane Steiner, Wlodzimierz Szwed, Christoph Traub, Hartmut Ohmenhäuser, Uli Olpp, Alkie Osterland und Gez Zirkelbach.

In der Kaufhaus-Kantine von Andrea März gibt es übrigens neben Getränken auch Suppen und Baguettes sowie Kaffee und Kuchen. Am Samstagabend umrahmt von 18 bis 22 Uhr Pianist Klaus Brosowski das Shopping-Erlebnis musikalisch. So kann man entspannt durch die angebotenen Kunstwerke stöbern, Kaufhausatmosphäre schnuppern und vielleicht das eine oder andere Weihnachtsgeschenk erwerben.

Der ganze Raum ist in Weiß gehalten, strahlend hell wirkt er auf den Besucher. „Zeitgemäß, schick, anders und übersichtlich organisiert“, nennt es die Schorndorfer Künstlerin Ebba Kaynak. Sie ist eine von rund 30 Kunstschaffenden die ihre Werke im Pop-up-Kunstkaufhaus anbieten wird.

Von Freitag, 25. November, bis Sonntag, 27. November, verwandelt sich nämlich die Q-Galerie für Kunst Schorndorf erstmalig in solch ein temporäres Kaufhaus, wo sich ganz besondere Geschenke finden lassen:

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