Schorndorf

Bäckerei Schulze plant Neubau in der Schorndorfer Silcherstraße

Baeckereisilcherstr
Zu klein ist diese Filiale der Bäckerei Schulze. Im Gestaltungsbeirat wurde ein Neubau-Projekt vorgestellt. © Gaby Schneider

Brot, Wurst und Fleischwaren: Mit der Metzgerei Müller und der Bäckerei Schulze sind die Bewohner der Silcherstraße mit Lebensmitteln gut versorgt. Doch die Bäckerei-Filiale ist klein und eng geht es zu für Mitarbeiter und Kunden. Ein Neubau auf dem danebenliegenden Grundstück soll Abhilfe schaffen, das Gebäude aus dem Jahr 1929 deshalb abgerissen werden. Die Pläne für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses wurden im Gestaltungsbeirat vorgestellt und wurden dort grundsätzlich für gut befunden. Realisiert werden soll das Projekt nach Angaben von Philipp Schulze, einem der beiden Geschäftsführer der Bäckerei, in fünf bis zehn Jahren – Zeit genug also, an der Planung noch zu feilen. Denn damit der modern wirkende Neubau optisch besser ins Straßenbild passt, soll die äußere architektonische Gestaltung auf Wunsch des Gestaltungsbeirats nochmals überarbeitet werden: Neu konzipiert soll etwa die geplante Dachgaube werden, außerdem die breiten Fenster und eigenwilligen Loggien.

Möglichst wenig Lärmbelästigung bei der Anlieferung

Geplant ist im Erdgeschoss ein Laden mit einem Verkaufsraum von rund 63 Quadratmetern, der barrierefrei von der Silcherstraße aus zugänglich wird. Im rückwärtigen Teil entstehen auf 56 Quadratmetern ein Kühlraum, ein Lager und ein Raum für die Vorbereitung der Waren. Für die Anlieferung von Brot und Brötchen ist eine geschlossene Garage geplant. Damit soll die Lärmbelästigung in den frühen Morgenstunden für die Anwohner so gering wie möglich gehalten werden. „Fantastisch, dass Sie den Nachbarn eine eingehauste Anlieferung anbieten“, lobte Gestaltungsbeiratsvorsitzender Franz Pesch den Bauherrn. Im ersten Obergeschoss ist ein Sozialraum für die Mitarbeiter eingeplant, ansonsten sollen dort und im Dachgeschoss drei Wohnungen entstehen. Die Wohnungen sollen mit einem Aufzug barrierefrei erschlossen werden.

Der Charakter des Viertels soll erhalten werden

Schlicht wird das rechteckige Gebäude einmal aussehen und von seiner Größe her gut zu den Häusern der Nachbarschaft in der Silcherstraße passen. Die Grenzabstände werden eingehalten. Alles in allem eine Planung, die vom Gestaltungsbeirat einhellig unterstützt wurde. Besonders die Weiterführung des Ladennutzungskonzepts, das mit der Bäckerei im Erdgeschoss die Nahversorgung sichert, wurde im Gestaltungsbeirat ausdrücklich begrüßt. „Schön, dass man dem Viertel eine Nahversorgung bieten kann“, befand Gestaltungsbeiratsmitglied Bettina Klinge. Allerdings solle der Charakter des Viertels erhalten bleiben, forderte sie und regte an, die Außengestaltung mit den breiten, horizontal angelegten Fensteröffnungen und der ebenfalls sehr breiten und eingeschnittenen Dachgaube zu überarbeiten.

Eine Kiesfläche unter dem Baum, um dort Kaffee zu trinken

„Schön wäre ein ruhigeres Bild“, sagte Bettina Klinge. Ein ruhigeres Dach, kleinere Gauben und die Fenster zu überdenken, forderte auch ihr Kollege Peter Schmidt. Landschaftsarchitekt Stefan Helleckes freute sich über den an der Straße geplanten Garten. Sein Vorschlag für die Gestaltung des Gartens: „Kleine Kiesflächen, eine Bank und echte Bäume.“ Für eine Fläche fürs Café plädierte sein Kollege Franz Pesch, für den es „ein tolles Angebot“ wäre, sich unter einen Baum setzen zu können. Angeregt wurde deshalb eine einfach gehaltene Kiesfläche innerhalb des Rasens für das kleine Café im Schatten des Baumes. Das überarbeitete Bauprojekt soll im Gestaltungsbeirat nochmals präsentiert werden.

Brot, Wurst und Fleischwaren: Mit der Metzgerei Müller und der Bäckerei Schulze sind die Bewohner der Silcherstraße mit Lebensmitteln gut versorgt. Doch die Bäckerei-Filiale ist klein und eng geht es zu für Mitarbeiter und Kunden. Ein Neubau auf dem danebenliegenden Grundstück soll Abhilfe schaffen, das Gebäude aus dem Jahr 1929 deshalb abgerissen werden. Die Pläne für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses wurden im Gestaltungsbeirat vorgestellt und wurden dort grundsätzlich für gut

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