Schorndorf

Bürger erhalten Zugriff auf digitalen Friedhofsplan in Schorndorf

schmuckifriedhof
Symbolfoto. © Gaby Schneider

Im Frühjahr 2021 wurde bereits über die Digitalisierung der Friedhofspläne diskutiert. Ein knappes Jahr später ist es nun so weit und die Bürger erhalten Zugriff auf den digitalen Friedhofsplan der Schorndorfer Friedhöfe.

Der digitale Friedhofsplan ersetzt den Papierplan, indem er direkt mit der Friedhofsdatenbank (FIM) spricht. Diese wird bereits seit einigen Jahren geführt und enthält alle Grabstätten mit den dazugehörigen Daten digital. Die Daten aus dem Friedhofsprogramm werden über eine Schnittstelle automatisch an das Friedhofsplanprogramm geschickt.

Für jedes Grab ein Kästchen

In dem Planprogramm selbst ist für jedes Grab ein Kästchen hinterlegt, was immer die aktuellen Daten aus dem FIM anzeigt. Somit kann man sich auf einen Blick farblich anzeigen lassen, welches Grab frei ist und welches belegt. Über eine Suchfunktion kann man auch den Namen des Verstorbenen eingeben und der Plan zeigt einem automatisch an, wo das Grab ist. Ähnlich wie bei Googlemaps eine Adresse.

Auskünfte, wo eine Person auf dem Friedhof zu finden ist, sind viel leichter zu erteilen. Auch ein Bild kann künftig an die Fragenden per E-Mail versendet werden. Zudem arbeitet die Verwaltung viel effizienter. Der digitale Plan kann mit nahezu jedem internetfähigen Endgerät aufgerufen werden. Dadurch kann man sich den Friedhofsplan auf dem PC oder Tablet anzeigen lassen oder aber auch unterwegs mit dem Smartphone aufrufen. Mit Hilfe der Suchfunktion kann man nach den verstorbenen Angehörigen suchen und sich die Lage des Grabes auf dem jeweiligen Friedhof anzeigen lassen. Mit der Standortfunktion kann man sich anzeigen lassen, wo man sich gerade auf dem Friedhof befindet und so den direktesten Weg zum Grab finden. So ist die Orientierung, insbesondere auf dem Neuen Friedhof, um einiges leichter und man kann sein Smartphone wie eine Lagekarte verwenden. Hauptsächlich soll der digitale Friedhofsplan einen Überblick über die Schorndorfer Friedhöfe geben.

Bilder von Orten hinterlegen

Es kann nach Verstorbenen gesucht werden oder nach konkreten Grablagen wie Abteilungen. Hat man den oder die Angehörige gefunden, wird hier noch die Grabnummer und die Grabart dazu angezeigt. Zudem können auch Bilder von besonderen Orten hinterlegt werden. Ein paar wenige sind bereits im Plan des Alten und Neuen Friedhofs hinterlegt.

Nur wenige Kommunen in Baden-Württemberg haben überhaupt digitale Friedhofspläne und noch weniger haben diese für ihre Bürger freigegeben. Mit der Digitalisierungsfirma PBSGEO, welche sich auf Friedhofspläne spezialisiert hat, ist Schorndorf eine der ersten Kommunen in Baden-Württemberg, welche in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum Komme.one diesen Plan für ihre Bürgerinnen und Bürger freischaltet.

Datenschutzrechtlich ist die Auskunft der Verstorbenen unbedenklich, da die Daten von verstorbenen Personen nicht dem Datenschutz unterliegen. Die Daten der Verstorbenen sind zudem auf den Grabsteinen zu finden.

Im Frühjahr 2021 wurde bereits über die Digitalisierung der Friedhofspläne diskutiert. Ein knappes Jahr später ist es nun so weit und die Bürger erhalten Zugriff auf den digitalen Friedhofsplan der Schorndorfer Friedhöfe.

Der digitale Friedhofsplan ersetzt den Papierplan, indem er direkt mit der Friedhofsdatenbank (FIM) spricht. Diese wird bereits seit einigen Jahren geführt und enthält alle Grabstätten mit den dazugehörigen Daten digital. Die Daten aus dem Friedhofsprogramm werden

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