Schorndorf

Brunnenfest

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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin
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An diesem Wochenende ist Winterbach die Festlesoase des Remstales. © Benjamin Beytekin

Winterbach. Wer zur Eröffnung des Winterbacher Brunnenfestes gekommen war, der hatte eisernen Willen bewiesen. Der Himmel hatte alle Schleusen geöffnet, als die Böllerschützen es knallen ließen. Trotzdem waren reichlich Winterbacher da, gab es doch viele Gründe zum Erscheinen: Albrecht Ulrichs letzte Rede zum Fest und das Beäugen der Bürgermeister-Kandidaten. Andere trieb der schiere Hunger schon um 18 Uhr auf den Festplatz.

Und so gab’s tatsächlich ein ordentliches Publikum, das der Rede des scheidenden Bürgermeisters folgte. Er erinnerte an die Ereignisse des ersten Halbjahres: den aktuellen Brexit, den Abstieg des VfB, seine Nichtkandidatur für die nächste Wahlperiode und die Landtagswahl. Er sei gespannt darauf, was die grün-schwarze Landesregierung nun anpacke und wie sie ihr Programm finanzieren wolle. Ein erstes Ärgernis gebe es bereits – schließlich solle entgegen aller Wahlversprechungen beim öffentlichen Dienst und bei der Steuerkraft der Städte und Gemeinden Geld abgezweigt werden.

Ulrich zieht ein knappes Fazit in der diesjährigen Rede

Und da seine letzte Brunnenfestrede auch irgendwie ein kleiner Abschied war, zog Ulrich ein Fazit der vergangenen Jahre im Amt: Winterbach sei bei der Sanierung seiner Infrastruktur sehr weit gekommen, „Wir haben trotz vieler kontroverser Diskussionen viel erreicht und [...] klug investiert“. Das Ergebnis sei eine wirtschaftlich pumperlgesunde und annähernd schuldenfreie Gemeinde. Die wesentlichen kommunalen Aufgaben – Kindergärten, Schule, Pflegeheim, Ortsmitte, Sportanlagen, Straßen, Hochwasserschutz, das Vereinswesen, die Energieversorgung und die erneuerbaren Energien – all diese Themen hätte man in den Jahren erfolgreich bespielt. Die Herausforderungen für die kommenden Jahre – die kommunale Gartenschau 2019 und die Heimattage in Winterbach 2018 – würden dem Flecken, die Gelegenheit geben, sich gut zu präsentieren.

Der Urbanstrunk wurde in diesem Jahr zwei Winterbachern gereicht. Zunächst durfte Kurt Hasert den Becher leeren. Der Helfer beim Heimatverein und DRK hat die Stammbücher der Winterbacher aufbereitet und in einer Ausstellung die Familiengeschichten wieder in Erinnerung gebracht – ein „bemerkenswertes Engagement in der Heimatpflege“ lobte Ulrich. Außerdem durfte Kornelia Drofenik stellvertretend für den Arbeitskreis „Ankommen“ den Trunk entgegennehmen. Seit Dezember 2015 sind mehr als 260 Flüchtlinge in der Gemeinde untergekommen. „Diese Menschen zu betreuen, zu integrieren, ihnen Sicherheit, Schutz sowie Orientierung zu bieten und sie in unsere Gesellschaft einzugliedern ist eine Mammutaufgabe.“ Die, da ist sich Ulrich sicher, wäre ohne die mehr als 90 ehrenamtlichen Winterbacherinnen und Winterbacher nicht umsetzbar.

Kaum hatte der Noch-Schultes sein letztes Wort gesprochen, klarte der Himmel auch schon auf und das 33. Brunnenfest konnte starten. Den Samstagabend bestritt die Münchner Zwietracht, der Sonntag startet nach dem Gottesdienst mit dem Musikverein, der zum Frühschoppen unterhielt. Es folgen Kindertänze, die Auftritte der Big Band der Waldorfschule, der Band Plug In und der Coverrock-Combo Jimmy & the Gang. Wer klassische Musik bevorzugte, konnte im Bürgerhaus Kelter einem Klavierkonzert mit Russudan Meipariani lauschen. Alles lief bestens. Das Wetter machte mit wie lange schon nicht mehr in diesen Tagen. Lediglich das Entenrennen musste angesichts des hohen Wasserstandes in der Rems abgesagt werden.

Am heutigen Montag startet das Fest schon um 12.30 Uhr, so dass die Geschäftsleute schon ihre Mittagspause auf dem Festgelände verbringen können. Ab 14.30 unterhalten Harald und Heinz beim Seniorentreff. Ab 18.30 Uhr gibt’s noch mal Partymusik mit Good News.