Schorndorf

Busstreik trifft Schorndorf und Winterbach: Aber nur vereinzelt kommen Schüler zu spät zum Unterricht

Bus leer sitze öffentliche verkehrsmittel symbol symbolbild symbolfoto
Symbolfoto. © ZVW/Benjamin Büttner

Der Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Verband der baden-württembergischen Busunternehmer (WBO) hat sich noch nicht beruhigt. Termine für weitere Gespräche wurden nicht vereinbart. Jetzt hatte die Gewerkschaft wieder für Mittwoch zu einem Warnstreik im privaten Omnibusgewerbe aufgerufen.

Vom Streik betroffen waren das Verkehrsunternehmen Fischle Regionalverkehr mit den Linien 140, 141, 142, 143, 144, 148, 149 und 262, vor allem im Raum Plochingen/Esslingen, aber mit Auswirkungen auf den Raum Winterbach/Schorndorf. Die Tore in Esslingen wurden dichtgemacht.

Die Schorndorfer Buslinie 262 – inklusive des Schülerverkehrs – traf es gleich am Morgen. Sie startet normalerweise in Plochingen und fährt über Schlichten die Schorndorfer Schulzentren an. Wie ein Sprecher aus dem Busunternehmen in Esslingen mitteilte, treffe es „unglücklicherweise genau diese Buslinie, die für Schüler relevant ist“.

Eltern brachten Kinder zur Schule

Dennoch blieb wohl das große Chaos aus, weil die Eltern als „Taxi-Mama“ oder „Taxi-Papa“ eingesprungen waren. „Da der Schlichtener Bus 262 zur ersten Stunde nicht gefahren ist, haben die meisten Eltern die Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht“, bestätigte Harald Schurr, Rektor der Künkelinschule Schorndorf. „Keine besonderen Auffälligkeiten oder Verspätungen“ meldete die Gottlieb-Daimler-Realschule.

Dadurch, dass man am Dienstag schnell reagiert habe und die Eltern per Rundschreiben informiert habe, sei es zu keinerlei Verspätungsproblemen gekommen, ergänzt der Schulleiter des Max-Planck-Gymnasiums (MPG) Markus Wasserfall.

Auch der Busverkehr mit den Linien 149 und 262 zur Waldorfschule Engelberg war beeinflusst. „Es waren Kinder aus Aichwald und Eisfeld betroffen, die nicht weiterfahren konnten und dann teilweise nicht zur Schule kommen konnten beziehungsweise verspätet eintrafen“, teilte Eva Häussermann von der Waldorfschule am Mittwochmorgen mit. „Die Busunternehmen haben uns vorab nicht informiert, wir haben nur über die Zeitung von dem Streik erfahren“, fügte sie hinzu. Die Busunternehmen Fischle und Schlienz würden zwar behaupten, dass eine Information an die Waldorfschule rausging, aber: „Wir haben nichts erhalten. Ansonsten hätten wir die Eltern sofort mit einem Rundschreiben informiert“, so Häussermann.

Laut dem Fischle-Unternehmen sei es über den Tag zu weiteren Ausfällen gekommen. Man hoffe, dass man bald zu einer Einigung im Tarifstreik komme.

Durch den Warnstreik waren ebenfalls die Buslinien 54 und 60 (Untertürkheim- Fellbach-Schmiden-Oeffingen) der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) betroffen, die von Fischle als Auftragsunternehmer gefahren werden. Der S-Bahn- und Regionalverkehr wurde nicht bestreikt.

Der Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Verband der baden-württembergischen Busunternehmer (WBO) hat sich noch nicht beruhigt. Termine für weitere Gespräche wurden nicht vereinbart. Jetzt hatte die Gewerkschaft wieder für Mittwoch zu einem Warnstreik im privaten Omnibusgewerbe aufgerufen.

Vom Streik betroffen waren das Verkehrsunternehmen Fischle Regionalverkehr mit den Linien 140, 141, 142, 143, 144, 148, 149 und 262, vor allem im Raum Plochingen/Esslingen, aber mit

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