Schorndorf

Chor Buhlbronn hat 300 Salzkuchen direkt aus dem Fenster verkauft

SalzkuchenBuhlbronn
Frisch aus dem Buhlbronner Backhaus: Handgemachte Salzkuchen – mit Schnittlauch-, Kümmel-, Speck- oder gemischtem Belag – hat der Chor Buhlbronn im dritten Jahr in Folge aus dem Fenster des Bürgerhauses verkauft. © Gaby Schneider

Ein Salzkuchenfest in der alten Kelter wird es mit dem Chor Buhlbronn wohl nicht mehr geben, der Fensterverkauf aus dem Bürgerhaus aber hat Zukunft: Gut 300 Salzkuchen haben die Sängerinnen und Sänger am Samstag verkauft – als die Crème fraîche für den Belag ausgegangen ist, am Ende sogar Pizza und Brote. Dafür haben 40 Vereinsmitglieder und -freunde von morgens um sechs bis in den späten Nachmittag hinein geholfen: 100 Kilogramm Mehl, 70 Liter Milch und insgesamt 115 Kilogramm Salzkuchen-Belag mussten verschafft werden – vom Hefeteig-Machen übers Auswellen und Belegen in der Bürgerhaus-Küche. Von dort wurden die Bleche zum eingeheizten Backhaus gefahren und die fertigen Salzkuchen wieder zurücktransportiert.

Doppelt so viele Helfer/-innen und Kosten für Miete beim Fest

Mit dem Fensterverkauf hat der Chor mit Beginn der Corona-Pandemie begonnen, als an ein Salzkuchenfest nicht zu denken war. Und nach zwei Jahren Pause ist für Vereinsvorsitzende Gaby Kauß klar: Es geht eigentlich auch ohne Fest. Zu groß sind der Aufwand und der Bedarf an Helferinnen und Helfern. Doppelt so viele bräuchte es, um das Fest in der Kelter zu stemmen. Dazu kommt: Für jede Bierbank, für die Kühlschränke und die Kelter muss der Verein Miete bezahlen. Da ist der Verkauf aus dem Fenster deutlich einfacher zu organisieren.

Und mag's über die Mittagszeit auch etwas stressig und für die Kundschaft mit Wartezeit verbunden gewesen sein, mit dem Ergebnis – und den frischen Salzkuchen aus dem Backhaus – waren alle zufrieden: „Ein großes Lob für die leckeren Salzkuchen“, berichten die Sängerinnen und Sänger, haben sie von einem Paar aus dem Schwarzwald bekommen, das sich am Samstag gleich zweimal in die Schlange vor dem Fenster eingereiht hat. Begeistert von den Salzkuchen waren auch zwei Wanderer, die am Samstag extra die Strecke von Plüderhausen nach Buhlbronn auf sich genommen haben.

Seinen Ursprung hat der Buhlbronner Salzkuchenverkauf Anfang der 1980er Jahre, als Mitglieder des Frauenchors bei einer Sängerin eine Salzkuchen-Hocketse feierten. Die Resonanz war so groß, dass jahrelang ein Fest in der Kelter gefeiert wurde.

Ein Salzkuchenfest in der alten Kelter wird es mit dem Chor Buhlbronn wohl nicht mehr geben, der Fensterverkauf aus dem Bürgerhaus aber hat Zukunft: Gut 300 Salzkuchen haben die Sängerinnen und Sänger am Samstag verkauft – als die Crème fraîche für den Belag ausgegangen ist, am Ende sogar Pizza und Brote. Dafür haben 40 Vereinsmitglieder und -freunde von morgens um sechs bis in den späten Nachmittag hinein geholfen: 100 Kilogramm Mehl, 70 Liter Milch und insgesamt 115 Kilogramm

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