Schorndorf

Das erste Baby im neuen Jahr im Krankenhaus Schorndorf heißt Rieke

Baby in Schorndorf
Rieke Bernadette Klenk hat am 2. Januar 2022 um 5.58 Uhr das Licht der Welt erblickt. © Klenk/privat

Eine Geburt am ersten Tag des Jahres ist etwas ganz Besonderes. Schon antike Hochkulturen sahen das Neujahrsbaby als Zeichen der Wiedergeburt und des Neuanfangs. Auch heute noch ist eine Entbindung am 1. Januar in vielen Ländern ein besonderes Ereignis, das groß gefeiert wird. Ein Neujahrsbaby hat es in Schorndorf dieses Mal zwar nicht gegeben, doch einen Tag später, am 2. Januar, erblickte um 5.58 Uhr die kleine Rieke Bernadette Klenk in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf als erste Neugeborene 2022 das Licht der Welt. Die Ankunft ihres ersten Kindes war für die Eltern Kerstin und Steffen Klenk sehr aufreibend, wie der stolze Vater erzählt: „Es war eine anstrengende und lange Geburt.“

3030 Gramm und 47 Zentimeter Körpergröße

Denn bereits an Silvester haben die Wehen der 28-jährigen Mutter eingesetzt. Daraufhin habe sich das Ehepaar direkt auf den Weg in das Krankenhaus gemacht. Scheinbar zu früh, denn nachdem längere Zeit nichts passierte, schickten sie die Hebammen wieder zurück in ihre Heimat nach Lichtenwald.

„Dort sind wir dann spazieren gegangen und mussten abwarten“, erzählt Steffen Klenk. Am Neujahrsmittag war es dann langsam so weit und sie brachen wieder in Richtung Schorndorfer Krankenhaus auf. Dort ließ sich die kleine Rieke Bernadette trotzdem noch ordentlich Zeit, ehe sie am frühen Morgen des 2. Januar endlich geboren war.

3030 Gramm bringt sie bei einer Körpergröße von 47 Zentimetern auf die Waage. „Dem Kind geht es gut. Sie ist fit und schreit viel“, berichtet der 33-Jährige. Aber auch vor solch schönen Ereignissen machen die Einschränkungen der Pandemie keinen Halt. Denn die Klinik befindet sich seit November im sogenannten Corona-Krisenmodus. Die Situation für werdende oder frisch gebackene Eltern ist dadurch durchaus angespannt. Steffen Klenk durfte seiner Frau bei der Geburt von Rieke Bernadette als „feste Begleitperson“ glücklicherweise zur Seite stehen, doch für die drei bis vier Tage danach gelten durchaus harte Einschränkungen.

Besuchszeiten auch für den Vater nur von 14 bis 19 Uhr

Das ständige Tragen einer FFP2-Maske während der langen Entbindung sei mit der Zeit trotz aller Freude anstrengend gewesen. „Wir hätten die Möglichkeit auf ein Familienzimmer gehabt. Das darf man dann als Begleitung aber nicht verlassen, was uns nicht möglich war.“

Schließlich musste sich der 33-Jährige zwischenzeitlich zu Hause um den gemeinsamen Hund kümmern und den ein oder anderen „Papierkram“ erledigen. Deshalb darf er seine Frau und seine Tochter nur zu den regulären Besuchszeiten zwischen 14 und 19 Uhr sehen. „Das ist natürlich weniger optimal“, sagt Steffen Klenk. Vor allem, weil Kerstin Klenk wegen Komplikationen nach der Entbindung notoperiert werden musste und dementsprechend immer noch sehr erschöpft sei. „Es war alles schon sehr aufreibend.“

Obwohl der Vater geimpft ist, muss er vor jedem Besuch zusätzlich einen tagesaktuelle, negativen Corona-Schnelltest machen. Anderen Angehörigen ist der Besuch des Babys gleich gar nicht gestattet.

Bevor sie Rieke Bernadette persönlich auf der Welt begrüßen dürfen, müssen sie sich deshalb vorerst mit Fotos aus dem Krankenhaus begnügen. „Leider ist unsere Kleine noch etwas kamerascheu und wollte sich bislang nicht recht ablichten lassen“, sagt Steffen Klenk.

Eine Geburt am ersten Tag des Jahres ist etwas ganz Besonderes. Schon antike Hochkulturen sahen das Neujahrsbaby als Zeichen der Wiedergeburt und des Neuanfangs. Auch heute noch ist eine Entbindung am 1. Januar in vielen Ländern ein besonderes Ereignis, das groß gefeiert wird. Ein Neujahrsbaby hat es in Schorndorf dieses Mal zwar nicht gegeben, doch einen Tag später, am 2. Januar, erblickte um 5.58 Uhr die kleine Rieke Bernadette Klenk in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf als erste Neugeborene

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