Schorndorf

Der Umbau der neuapostolischen Kirche in Schorndorf liegt im Zeitplan

2020 Schorndorf Visualisierung Kirchensaal
So soll die Kirche in Zukunft von innen aussehen. © Fischer Rüdenauer Architekten

Seit Anfang des Jahres wird die neuapostolische Kirche in der Hohenstaufenstraße umgebaut. Für rund drei Millionen Euro werden unter anderem die Bausubstanz und die Elektrik erneuert. Ebenso soll die Kirche barrierefrei werden. Dafür müssen Teile des Gebäudes abgerissen werden. Wie die Kirchengemeinde in einem vorläufigen Fazit mitteilt, läuft der Bau planmäßig ab. „Von Januar bis Juni sah die Kirche zeitweise wie eine Ruine aus“, sagt der Gemeindevorsteher Werner Waiblinger. Denn große Löcher klafften im Gebäude. Der partielle Abriss fiel sogar größer aus als geplant, teilt die neuapostolische Kirche in einer Presseinformation mit.

Die Statik des 1958 errichteten Gebäudes habe sich überraschenderweise als nicht ausreichend für die baulichen Veränderungen erwiesen. Die dadurch entstandenen Mehrkosten konnten allerdings abgefangen werden. Das 40 Jahre alte Kupferdach, das ursprünglich komplett erneuert werden sollte, ist wider Erwarten in einem sehr guten Zustand. Deshalb muss es nicht ersetzt, sondern nur an einem Eck ergänzt werden. Außerdem werde es nach heutigen Energiemaßstäben isoliert.

Mehr als nur Gottesdienste

Neben der klassischen Nutzung als Versammlungsstätte wird die Kirche nach dem Umbau auch für andere Aktivitäten genutzt werden, wie Werner Waiblinger mitteilt. Konkret wird das Gebäude in Zukunft für Religionsunterricht für Kinder, Jugendtreffen, Seniorenrunden und überörtliche Veranstaltungen des Kirchenbezirks genutzt. Deshalb soll die Kirche sowohl von außen als auch von innen ein schönes Erscheinungsbild abgeben, sagt Werner Waiblinger. Während des Umbaus ist die Kirchengemeinde für ihre Gottesdienste in den Gewerbepark in der Vorstadtstraße umgezogen. Coronabedingt sind die Veranstaltungen ohnehin nur eingeschränkt möglich. „Die Gottesdienste können in Präsenz oder per Telefon- und Videoübertragung live erlebt werden“, heißt es in der Pressemitteilung. Laut Werner Waiblinger liegt der Umbau nicht nur weiterhin im Kostenrahmen, sondern auch im Zeitplan. Er sagt: „Aus heutiger Sicht findet der Wiederbezug im Juli 2022, also in fast genau einem Jahr, statt.“

Am 25. September zeigt die Gemeinde die Baustelle in der Hohenstauferstraße der Öffentlichkeit im Rahmen der Nacht der offenen Kirchen. Außerdem wird im Ausweichlokal in der Vorstadtstraße ein Film über das Gemeindeleben gezeigt.

Seit Anfang des Jahres wird die neuapostolische Kirche in der Hohenstaufenstraße umgebaut. Für rund drei Millionen Euro werden unter anderem die Bausubstanz und die Elektrik erneuert. Ebenso soll die Kirche barrierefrei werden. Dafür müssen Teile des Gebäudes abgerissen werden. Wie die Kirchengemeinde in einem vorläufigen Fazit mitteilt, läuft der Bau planmäßig ab. „Von Januar bis Juni sah die Kirche zeitweise wie eine Ruine aus“, sagt der Gemeindevorsteher Werner Waiblinger. Denn große

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