Schorndorf

Digitale Lernangebote: Warum im Awo-Kinderhaus jetzt Tablets eingesetzt werden

AWO Kinderhaus Tablets
Gruppen des Awo-Kinderhauses wurden mit Tablets ausgestattet. © privat

Für die meisten Kinder gehören Tablets, Smartphones und Digitalstifte wie tiptoi zum Alltag – digitale Medien sind, egal ob passiv oder aktiv, Teil der kindlichen Lebenswelt. Mit ihnen können sie sich ihre Welt erschließen. Nicht nur klassische Bücher, sondern auch digitale Medien können sinnvoll in der Kita eingesetzt werden. Hier können die bereits entstandenen Medienkompetenzen in einem betreuten Rahmen wertgeschätzt und gefördert werden.

Daher hat das Leitungsteam des Awo-Kinderhauses am Schloss in Schorndorf im Herbst 2021 mit der Erarbeitung eines Medienkonzeptes begonnen. Im Dezember war das Medienkonzept so weit, dass es an die Eltern des Hauses verschickt werden konnte, um Sponsoren und Spender zu finden, um Tablets für das Kinderhaus zu finanzieren. Folgende Firmen haben sich mit Spenden beteiligt: Riani GmbH, TransnetBW und die Volksbank Stuttgart eG.

Lern- und Bilderbuch-Apps

Mittlerweile konnten somit alle vier Gruppen mit einem Tablet und nötigem Zubehör ausgestattet werden und starten nun in die digitale Medienarbeit mit den Kindern. Die Arbeit mit digitalen Medien bereichert die Bildung in der Kita auf unterschiedliche Weise. Digitale Medien schaffen einen Zugang zu vielen Geschichten und Apps (Lern-Apps, Sprach-Apps oder auch Bilderbuchapps) und können ganz unkompliziert an jedem Ort genutzt werden. Mit digitalen Medien kann außerdem nachhaltig gearbeitet werden - nicht jedes Rätsel, jede Vorlesegeschichte oder jedes Entwicklungsgespräch muss auf Papier ausgedruckt werden. Durch das Angebot in der Kita bekommen somit alle Kinder die gleichen Möglichkeiten, die digitale Welt zu erfahren - und zwar unter Aufsicht und mit ausgewähltem Material.

Die Neugier beim Erforschen der Welt und die Themen jedes einzelnen Kindes können aktiv begleitet werden. Bilderbuchverlage wie Carlsen oder Ravensburger stellen kostenlose Bilderbuchkinos zur Verfügung, die mit Hilfe des Tablets  jederzeit und an jedem Ort genutzt werden können und zur Sprachförderung beitragen können. Außerdem können gemeinsam Hörspiele erstellt werden, Filme geschnitten oder Theaterstücke gefilmt werden. Aber auch schon im täglichen Morgenkreis kann ein Tablet zum Einsatz kommen. Weiterhin können Apps mit einem digitalen Mikroskop beim wöchentlichen Naturtag eingesetzt werden.

Kommunikation mit Eltern

Außerdem erleichtert das Tablet auch die Nutzung der Kikom-App, die für die Kommunikation mit den Eltern im Kinderhaus genutzt wird. Die Fachkräfte haben so einen schnelleren Zugriff auf Daten, Abwesenheitsmeldungen, Nachrichten und Rückmeldungen.

Das Kinderhaus konnte weiterhin in einen digitalen Bildschirm investieren, um Bilderbuchkinos großflächiger betrachten zu können und um den Eltern in Entwicklungsgesprächen anhand von Fotos und Videos einen Einblick in die Entwicklung ihres Kindes in der Kindertagesstätte zu geben.

Für die meisten Kinder gehören Tablets, Smartphones und Digitalstifte wie tiptoi zum Alltag – digitale Medien sind, egal ob passiv oder aktiv, Teil der kindlichen Lebenswelt. Mit ihnen können sie sich ihre Welt erschließen. Nicht nur klassische Bücher, sondern auch digitale Medien können sinnvoll in der Kita eingesetzt werden. Hier können die bereits entstandenen Medienkompetenzen in einem betreuten Rahmen wertgeschätzt und gefördert werden.

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Daher hat das Leitungsteam des

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