Schorndorf

Digitalisierung: Schorndorf will „Smart City“ werden und stellt mit Schwäbisch Gmünd einen Antrag

Uschi und Schorsch
Schon heute möglich: Parken mit App. © GAbriel Habermann

Die Stadt Schorndorf hat gemeinsam mit Schwäbisch Gmünd eine Bewerbung für das Projekt „Smart Cities“ des Bundesinnenministeriums eingereicht. Dabei geht es um Stadtentwicklung und Digitalisierung. Konkret werden die beiden Oberbürgermeister Richard Arnold und Matthias Klopfer bei einer Pressekonferenz zu diesem Thema aber noch nicht. Sie hoffen, dass sie mit Hilfe von Uschi und Schorsch das Rennen um die Millionenförderung machen. Wer sind die beiden?

Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Internationale Bauausstellung, Glasfaser oder Bürgerbeteiligung. Bei der Vorstellung fallen viele Schlagwörter. Doch konkrete Pläne, was Schorndorf und Schwäbisch Gmünd als „Smart City“ genau machen wollen, gibt es noch nicht. Sie sollen nach erfolgreicher Bewerbung folgen.

Fest steht allerdings: Die beiden Städte wollen an einem Strang ziehen. Die Oberbürgermeister haben bereits an anderer Stelle schon häufiger zusammengearbeitet, etwa bei der Gartenschau, jetzt soll diese Partnerschaft fortgesetzt werden. Zum einen rechnen sich die beiden Männer dadurch größere Chancen bei der Bewerbung aus, zum anderen könnten so „Synergieeffekte“ genutzt werden.

 „USCHI“ und „SCHORSCH“

Um bei den Bewerbungen herauszustechen, haben sich die beiden Städte außerdem bereits auffällige Namen ausgedacht: „USCHI“ und „SCHORSCH“. Wer da an schwäbisches Kabarett denkt, liegt falsch. USCHI steht für „Universelle Schwäbisch Gmünder Informationsstelle“, SCHORSCH für „Schorndorfer Schnellauskunft“. Sie sollen als digitale Botschafter dienen, so die beiden Oberbürgermeister. Mit Hilfe von Online-Kanälen und Künstlicher Intelligenz könnten die Bürgerinnen und Bürger also in Zukunft womöglich online Informationen bekommen, die sonst längerer Wege bedürfen. Doch wie das konkret aussehen könnte, auch das ist noch offen.

Außerdem soll, wenn es nach den beiden Oberbürgermeistern geht, mit Hilfe des Geldes eine digitale Modellierung möglich sein, um beispielsweise Verkehrsströme zu analysieren. Die entsprechenden Daten könnten etwa in Hinblick auf Klimaschutzmaßnahmen nützlich sein. Heute gibt es bereits ein digitales Parkleitsystem in Schorndorf. Ähnliche Konzepte könnten folgen. In Schwäbisch Gmünd hat der Gemeinderat einstimmig für das Projekt gestimmt, in Schorndorf gab es eine hitzige Diskussion über den Antrag.

Matthias Klopfer und Richard Arnold rechnen sich gemeinsam aber gute Chancen bei der Bewerbung aus und hoffen, dass sie aus Berlin noch vor der politischen Sommerpause eine Zusage bekommen werden.

Die Stadt Schorndorf hat gemeinsam mit Schwäbisch Gmünd eine Bewerbung für das Projekt „Smart Cities“ des Bundesinnenministeriums eingereicht. Dabei geht es um Stadtentwicklung und Digitalisierung. Konkret werden die beiden Oberbürgermeister Richard Arnold und Matthias Klopfer bei einer Pressekonferenz zu diesem Thema aber noch nicht. Sie hoffen, dass sie mit Hilfe von Uschi und Schorsch das Rennen um die Millionenförderung machen. Wer sind die beiden?

Digitalisierung, Nachhaltigkeit,

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