Schorndorf

Dorfladen erwünscht: Kommt ein Tante-M-Laden nach Schornbach?

TanteM
Ortsvorsteherin Sandra Sachse wünscht sich einen Tante-M-Laden wie in Haubersbronn. © Gaby Schneider

Wer in Schornbach lebt und einkaufen möchte, muss in den meisten Fällen nach Schorndorf fahren: Ein Bäcker ist vorhanden, freitagnachmittags und samstagvormittags ist das Lädle im Biolandhof geöffnet. Verkaufsstellen für frische Eier gibt es und außerdem den Automaten vor dem Gasthaus Lamm. Ein Lebensmittelgeschäft sucht man in Schornbach indes vergeblich. Eine Möglichkeit für einen Dorfladen wäre nach Ansicht von Ortsvorsteherin Sandra Sachse ein Tante-M-Laden nach dem Vorbild in Haubersbronn.

Dort ist im Oktober das kleine Selbstbedienungsgeschäft mit den besonders attraktiven Öffnungszeiten von fünf bis 23 Uhr an den Start gegangen, und es ist ein voller Erfolg. Ihr Interesse an einem Tante-M-Laden hat schon früh auch Ortsvorsteherin Sandra Sachse angemeldet. Bei den Machern des besonderen Tante-Emma-Ladens mit Selbstbedienung und bargeldloser Bezahlung ist sie auf große Bereitschaft gestoßen. „Schornbach könnte interessant sein“, sagt Joachim Schwab, Leiter Expansion und Franchise Tante M. Bereits vor einem Jahr sei er auf Wunsch der Ortsvorsteherin vor Ort gewesen und habe festgestellt: Der Bedarf ist vorhanden.

Ideal wäre das Gebäude der ehemaligen Kreissparkasse

Dieser Einigkeit zum Trotz gibt es Probleme für einen neuen Dorfladen: Trotz einiger Leerstände in dem knapp 2000 Einwohner großen Ortsteil fehlt es laut Sachse an einem Standort. „Wir haben kein Gebäude, in das der Tante-M-Laden einziehen könnte“, bedauert sie. Ideal wäre aus ihrer Sicht das leerstehende Gebäude der ehemaligen Kreissparkasse, doch das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und der Eigentümer habe kein Interesse an dieser Nutzung.

Wo gibt es Platz für einen Container?

Im Gespräch war auch die Schornbacher Kelter als möglicher Standort für einen Dorfladen. Das alte Gebäude aus dem 15. Jahrhundert hatte im Laufe der Zeit als Abstellschuppen, Viehwaage und Schafstall gedient, zuletzt als Feuerwehrhaus, Bauhof und Flüchtlingsheim. Bei der Untersuchung des maroden Gebäudes hatte sich aber gezeigt, dass die Statik neu berechnet werden muss und jegliche Investition in die Kelter ohne diese Untersuchung verschwendete Zeit und rausgeworfenes Geld wäre. Die ersten Untersuchungen wurden gemacht, aktuell wird laut Sachse ein Gutachten zur Sanierung erstellt. „Wir warten auf die Ergebnisse“, sagt sie. Falls die Kelter saniert wird, werde der Ortschaftsrat ein Nutzungskonzept vorlegen.

Schon jetzt käme für den Tante-M-Laden auch ein Container infrage, in dem der kleine Dorfladen unterkommen könnte. Aber auch hier scheitert es Sandra Sachse zufolge in der Ortsmitte an einem Standort, weil auch eine Lkw-Zufahrt gebraucht wird. Stand jetzt wäre aus ihrer Sicht die einzige Möglichkeit der Parkplatz bei der Brühlhalle. „Das ginge aber auf Kosten einiger Parkplätze“, gibt sie zu bedenken. Die seien bei Veranstaltungen und Spielen in der Halle schon heute Mangelware. Der Standort bei der Halle müsste deshalb erst geprüft werden wie auch die Frage, ob der Standort für einen Tante-M-Laden überhaupt interessant wäre. „Dann müssten wir mit Tante M nochmals in Verhandlungen gehen.“

Wer in Schornbach lebt und einkaufen möchte, muss in den meisten Fällen nach Schorndorf fahren: Ein Bäcker ist vorhanden, freitagnachmittags und samstagvormittags ist das Lädle im Biolandhof geöffnet. Verkaufsstellen für frische Eier gibt es und außerdem den Automaten vor dem Gasthaus Lamm. Ein Lebensmittelgeschäft sucht man in Schornbach indes vergeblich. Eine Möglichkeit für einen Dorfladen wäre nach Ansicht von Ortsvorsteherin Sandra Sachse ein Tante-M-Laden nach dem Vorbild in

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