Schorndorf

DRK-Abenteuerweg in Schorndorf mit spannenden Aufgaben: Notrufsimulation und Wundversorgung

DRK Rundweg
Die einzelnen Stationen des Rundwegs müssen mit einer GPS-App angelaufen werden. © ALEXANDRA PALMIZI

Der DRK-Kreisverband hat einen Erste-Hilfe-Rundweg ins Leben gerufen. Dieser soll Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen spielerisch dabei helfen, ihre Ersthelferkenntnisse zu verbessern oder aufzufrischen. An sieben idyllisch gelegenen Stationen gibt es dafür verschiedene Aufgaben zu lösen.

Wichtiges Wissen mit Spaß wieder auffrischen

Organisiert und konzipiert hat den Rundweg das Jugendrotkreuz. Die Jugendreferentin Heidrun Helmuth erzählt: „Wir wollten etwas Coronakonformes im Freien für unsere DRKler zur Fortbildung anbieten.“ So kam sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Nina Siegle auf die Idee eines Wanderwegs mit verschiedenen, spielerisch gestalteten Stationen.

Primär soll wichtiges Wissen rund um das Thema Erste Hilfe im Fokus stehen. Es soll auf eine abenteuerliche Art und Weise vermittelt werden, wie man im Notfall agieren muss, um seinen Mitmenschen richtig helfen zu können. Daher eignet sich die Tour hervorragend für Familien mit Kindern, sagt die DRK-Jugendreferentin.

Wer es schnell angeht, ist in rund 90 Minuten fertig, wer sich lieber etwas Zeit lässt und die Natur genießen möchte, sollte gleich mehrere Stunden einplanen. Am Parkplatz an der Johannesstraße geht es los. Alles was man braucht, ist ein Smartphone mit ausreichend Akku. Mit einer Karten-App, wie beispielsweise Google Maps, muss man dann die Koordinaten der ersten Station ansteuern (N48˚ 47.512 E009˚ 31.204). Viel mehr Hilfe gibt es nicht, denn den Hinweis, wo sich die nächste Aufgabe befinden könnte, gibt es immer erst nachdem man die Lösung der vorangegangenen Aufgabe herausgefunden hat. Die Stationen sind natürlich entsprechend gut versteckt. Die Herausforderungen an den sieben anzusteuernden Punkten sind ebenso knifflig wie abwechslungsreich.

Notruf simulieren, Zeckenbiss verorgen

Einmal muss ein Notruf simuliert werden, ein anderes Mal geht es um Themen wie Wundversorgung, Zeckenbissvorsorge und das richtige Kühlen einer Verletzung. Das ganze wird spielerisch in ein Puzzle oder ein Quiz verpackt. Zu viel soll vorab allerdings nicht verraten werden, betont Heidrun Helmuth. Wie man auf diese kreativen Ideen kommt? „Dadurch dass mir so was schon immer Spaß macht, ist mir so einiges eingefallen“, sagt Heidrun Helmuth. Gerade für Familien ist der Rundweg eine optimale Möglichkeit, einen ausgedehnten Spaziergang mit wichtigem Wissen zu verknüpfen. „Das Immunsystem wird beim Spaziergang gestärkt. Das ist in der heutigen Zeit wichtiger, denn je“, betont sie.

Wer nicht weiterkommt, bekommt Hilfe per E-Mail

Außerdem empfiehlt sie allen Teilnehmern dem Wetter entsprechende Kleidung und vor allem festes Schuhwerk. Es geht nämlich nicht nur über Asphalt, sondern auch durch Wiesen, über einen Bach und einen unebenen Waldweg. Einen Nachteil hat der Abenteuerweg dann aber doch: Rollstuhlfahrer, Fahrradfahrer und Eltern mit Kinderwagen werden aller Voraussicht nach nicht weit kommen. Dafür ist das Terrain zu uneben.

Wer bei einer Station nicht weiterkommt, oder sie gar nicht erst findet, kann sich Hilfe beim Jugendrotkreuz holen. Rund um die Uhr kann man die E-Mail-Adressekontaktieren. Laut DRK bekommt man automatisch und sofort Hilfe, egal zu welcher Uhrzeit.

Suchzeit mit einplanen

Trotzdem sollte man diese nicht zu voreilig in Anspruch nehmen, denn für die ein oder andere Station muss man ganz schön lange suchen.

Heidrun Helmuth weist auch darauf hin, dass sich alle Teilnehmer auch auf dem Rundweg an die gängigen Corona-Regeln halten müssen: „Sicherheit ist das oberste Gebot, auch im Freien“, sagt sie.

Wer möchte, kann dem DRK-Kreisverband auch ein Erlebnispfad-Selfie schicken. Dieses wird dann auf den sozialen Medien des DRK geteilt.

Der DRK-Kreisverband hat einen Erste-Hilfe-Rundweg ins Leben gerufen. Dieser soll Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen spielerisch dabei helfen, ihre Ersthelferkenntnisse zu verbessern oder aufzufrischen. An sieben idyllisch gelegenen Stationen gibt es dafür verschiedene Aufgaben zu lösen.

Wichtiges Wissen mit Spaß wieder auffrischen

Organisiert und konzipiert hat den Rundweg das Jugendrotkreuz. Die Jugendreferentin Heidrun Helmuth erzählt: „Wir wollten etwas Coronakonformes

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