Schorndorf

Drohnen und Roboter von Nachwuchs-Ingenieuren am Max-Planck-Gymnasium Schorndorf

Schüler-Ingenieur-Akademie
Eine Drohne für den Briefversand – eins von fünf Projekten der Schüler-Ingenieur-Akademie am Max-Planck-Gymnasium. © Gabriel Habermann

Tüfteln, konstruieren und auch mal eine Niederlage einstecken – typische Ingenieurstugenden, an denen sich 15 Schüler und zwei Schülerinnen der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) am Max-Planck-Gymnasium in diesem Schuljahr wieder üben konnten. Die Ergebnisse von vielen Stunden Team-Arbeit haben die Nachwuchs-Ingenieure jetzt präsentiert. Dass bei der Vorstellung im MPG-Foyer nicht alles reibungslos klappte – geschenkt: „Das Ziel der SIA“, erinnerte NWT-Lehrer Dr. Peter Oberprantacher, „ist nicht die professionelle Entwicklung.“ Vielmehr sollten die Schülerinnen und Schüler für sich einen Schritt weiterkommen, sich in Teamarbeit üben und eine gewisse Frustrationstoleranz entwickeln.

SIA-Projekte: Arbeitsintensiv und anspruchsvoll

Ein ferngesteuertes Boot zur Analyse von Wasserdaten, eine automatisierte Drohne für den Briefversand, ein fahrerloser Transport-Roboter für den Bücherkeller der Schule, ein autonom fahrender Rollkoffer und ein vollautonomer Raum-Kartografierer. Die Projekte, an die sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe eins in fünf Teams gewagt haben, waren nicht nur arbeitsintensiv, sie waren auch anspruchsvoll und hätten durchaus Thema einer Masterarbeit im Ingenieursstudium sein können. Das betonte Heidrun Haller-Elmer, SIA-Projektleiterin beim BBQ-Bildungswerk der baden-württembergischen Wirtschaft.

Wichtige Kooperationspartner: Die Praktiker in den Unternehmen

Unterstützt wird die Schüler-Ingenieur-Akademie am Max-Planck-Gymnasium aber nicht nur vom BBQ-Bildungswerk, das das Projekt schon im vierten Jahr finanziell fördert, sondern auch von der Hochschule Aalen und der Agentur für Arbeit. Eine Menge Unterstützung haben die Schülerinnen und Schüler außerdem von den Praktikern in den beteiligten Unternehmen Stihl, Lütze, Kärcher und Vossloh-Schwabe bekommen – und natürlich von ihren SIA- und NWT-Lehrern Dr. Peter Oberprantacher und Lisa Rieck, die sich darüber freuen, dass es fürs kommende Schuljahr schon 17 Anmeldungen gibt für den SIA-Kurs, der im Abitur als Seminarkurs angerechnet werden und das mündliche Abitur ersetzen kann: „Man merkt, dass es unter den Schülern bekannter wird.“

Dass es am Max-Planck-Gymnasium überhaupt die Schüler-Ingenieur-Akademie gibt, ist nicht zuletzt Schulleiter Markus Wasserfall zu verdanken: Schon in seiner Backnanger Zeit hatte er Kontakt zur SIA. Und fürs MPG als MINT-freundliche Schule passt das naturwissenschaftliche Projekt perfekt, das Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe eins seit mittlerweile vier Jahren am MPG die Möglichkeit bietet, sich fächerübergreifend mit Themen aus dem Maschinenbau, der Elektronik sowie den Bereichen Mechatronik, Energie- und Informationstechnik und Betriebswirtschaftslehre auseinandersetzen.

Tüfteln, konstruieren und auch mal eine Niederlage einstecken – typische Ingenieurstugenden, an denen sich 15 Schüler und zwei Schülerinnen der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) am Max-Planck-Gymnasium in diesem Schuljahr wieder üben konnten. Die Ergebnisse von vielen Stunden Team-Arbeit haben die Nachwuchs-Ingenieure jetzt präsentiert. Dass bei der Vorstellung im MPG-Foyer nicht alles reibungslos klappte – geschenkt: „Das Ziel der SIA“, erinnerte NWT-Lehrer Dr. Peter Oberprantacher, „ist

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